Stadtrundgang in Hollabrunn

Am 29.12., zwei Tage vor dem Jahreswechsel, stand noch eine kleine Reise nach Hollabrunn auf dem Plan.


Hollabrunn ist die Bezirkshauptstadt des politischen Bezirkes Hollabrunn im westlichen Weinviertel in Niederösterreich mit 11.534 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012). Der Name der Stadt („Holerbrunen“) leitet sich von Holler (Holunder) und Brunnen ab.

Im folgenden ein paar Fotos vom Stadtzentrum rund um den Hauptplatz von Hollerbrunn:





Am Hauptplatz wurde 1681 eine Pestsäule mit einer Marienstatue errichtet, 1713 wurde sie um vier Heiligenstatuen (Sebastian, Rochus, Franz Xaver, Johann von Nepomuk) erweitert.


Die dem heiligen Ulrich geweihte Stadtpfarrkirche geht auf einen romanischen Bau zurück, der um 1160 errichtet und Ende des 13. Jahrhunderts nach Osten erweitert wurde. Nach der Zerstörung (1336) wurde sie im gotischen Stil neu errichtet und im 17. Jahrhundert barockisiert. 1823 wurde der barocke Hochaltar entfernt, 1880 wurde der jetzige neugotische Hochaltar aufgestellt. Um die Pfarrkirche befand sich ein Friedhof, der 1784 aufgelöst wurde. Einige Grabplatten wurden an der Außenmauer der Kirche befestigt.
Unten: Blick von der Stadtpfarrkirche zur Volksschule.



Nach einem ausgiebigen Spaziergang in Hollabrunn und einem Mittagessen sind wir noch in ein paar Orte in der Umgebung gefahren.

In Schöngrabern, etwas nördlich von Hollabrunn, gibt es eine schöne Kellergasse:



Großnondorf ist eine Katastralgemeinde der Gemeinde Guntersdorf nordwestlich von Hollabrunn. Hier haben wir den Friedhof besucht und auch ein paar Fotos gemacht…


Am Abschluss des heutigen Ausflugstages wurden wir noch mit einem schönen winterlichen Sonnenuntergang belohnt:

Stadtrundgang in Hollabrunn

Am 29.12., zwei Tage vor dem Jahreswechsel, stand noch eine kleine Reise nach Hollabrunn auf dem Plan.


Hollabrunn ist die Bezirkshauptstadt des politischen Bezirkes Hollabrunn im westlichen Weinviertel in Niederösterreich mit 11.534 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012). Der Name der Stadt („Holerbrunen“) leitet sich von Holler (Holunder) und Brunnen ab.

Im folgenden ein paar Fotos vom Stadtzentrum rund um den Hauptplatz von Hollerbrunn:





Am Hauptplatz wurde 1681 eine Pestsäule mit einer Marienstatue errichtet, 1713 wurde sie um vier Heiligenstatuen (Sebastian, Rochus, Franz Xaver, Johann von Nepomuk) erweitert.


Die dem heiligen Ulrich geweihte Stadtpfarrkirche geht auf einen romanischen Bau zurück, der um 1160 errichtet und Ende des 13. Jahrhunderts nach Osten erweitert wurde. Nach der Zerstörung (1336) wurde sie im gotischen Stil neu errichtet und im 17. Jahrhundert barockisiert. 1823 wurde der barocke Hochaltar entfernt, 1880 wurde der jetzige neugotische Hochaltar aufgestellt. Um die Pfarrkirche befand sich ein Friedhof, der 1784 aufgelöst wurde. Einige Grabplatten wurden an der Außenmauer der Kirche befestigt.
Unten: Blick von der Stadtpfarrkirche zur Volksschule.



Nach einem ausgiebigen Spaziergang in Hollabrunn und einem Mittagessen sind wir noch in ein paar Orte in der Umgebung gefahren.

In Schöngrabern, etwas nördlich von Hollabrunn, gibt es eine schöne Kellergasse:



Großnondorf ist eine Katastralgemeinde der Gemeinde Guntersdorf nordwestlich von Hollabrunn. Hier haben wir den Friedhof besucht und auch ein paar Fotos gemacht…


Am Abschluss des heutigen Ausflugstages wurden wir noch mit einem schönen winterlichen Sonnenuntergang belohnt:

Ruine Emmerberg

Am Stefanietag, 26.12.2012, sind wir zu Viert zur Ruine Emmerberg bei Winzendorf gewandert…

hier ein paar Schnappschüsse



Blick vom Gipfel des Hügels in Richtung Osten


Die Burgruine Emmerberg (Emerberg) liegt im Südosten von Niederösterreich in der Marktgemeinde Winzendorf-Muthmannsdorf. Um das Jahr 1170 wurde die Burg für die Herren von Emmerberg erstmals urkundlich erwähnt. Sie war damals ein wichtiger Stützpunkt in der Befestigungslinie an der Nordgrenze der karantanischen Mark. Die Emmerberger starben 1455 aus, jedoch wurde Ludwig von Eckartsau schon 1384 mit der Burg belehnt.

Im Jahr 1249 wird die Burg Emmerberg als “Burg castrum” bezeichnet. Als Burgherren sind Wolfenreut, Teufel, Brassican Spaur und Heußensteiner zu nennen.
Emmerberg musste sich militärisch nie bewähren. Als man wegen der drohenden Türkengefahr im 17. Jahrhundert die Burgen Niederösterreichs auf ihre Kriegstauglichkeit prüfte, wurde Emmerberg nicht als Fluchtort für die Bevölkerung bestimmt.
Die Burg Emmerberg war bis 1760 bewohnt. Damals wurde die Zerstörung der Burg durch Graf Heinrich von Heussenstein eingeleitet. Er ließ, um der Dachsteuer zu entgehen, den Eichendachstuhl abdecken und verkaufen. Seitdem ist die Burg dem Verfall preisgegeben.


Die Ruine ist heute einsturzgefährdet und darf nicht mehr betreten werden



Weg zurück zum Auto – das letzte Stück von der Straße zur Ruine ist eine schöne Allee

Ruine Emmerberg

Am Stefanietag, 26.12.2012, sind wir zu Viert zur Ruine Emmerberg bei Winzendorf gewandert…

hier ein paar Schnappschüsse



Blick vom Gipfel des Hügels in Richtung Osten


Die Burgruine Emmerberg (Emerberg) liegt im Südosten von Niederösterreich in der Marktgemeinde Winzendorf-Muthmannsdorf. Um das Jahr 1170 wurde die Burg für die Herren von Emmerberg erstmals urkundlich erwähnt. Sie war damals ein wichtiger Stützpunkt in der Befestigungslinie an der Nordgrenze der karantanischen Mark. Die Emmerberger starben 1455 aus, jedoch wurde Ludwig von Eckartsau schon 1384 mit der Burg belehnt.

Im Jahr 1249 wird die Burg Emmerberg als “Burg castrum” bezeichnet. Als Burgherren sind Wolfenreut, Teufel, Brassican Spaur und Heußensteiner zu nennen.
Emmerberg musste sich militärisch nie bewähren. Als man wegen der drohenden Türkengefahr im 17. Jahrhundert die Burgen Niederösterreichs auf ihre Kriegstauglichkeit prüfte, wurde Emmerberg nicht als Fluchtort für die Bevölkerung bestimmt.
Die Burg Emmerberg war bis 1760 bewohnt. Damals wurde die Zerstörung der Burg durch Graf Heinrich von Heussenstein eingeleitet. Er ließ, um der Dachsteuer zu entgehen, den Eichendachstuhl abdecken und verkaufen. Seitdem ist die Burg dem Verfall preisgegeben.


Die Ruine ist heute einsturzgefährdet und darf nicht mehr betreten werden



Weg zurück zum Auto – das letzte Stück von der Straße zur Ruine ist eine schöne Allee

Wanderung auf den Kienberg


Kienberg – im Schatten der Hohen Wand

Die Fischauer Berge – die südliche Begrenzung des Einbruchbeckens der Neuen Welt – stehen im Schatten der wuchtigen Hohen Wand. Während der Größenberg und die Ruine Emmaberg von Bergwanderern noch verhältnismäßig oft aufgesucht werden, sind einige andere Hügel im Gegensatz dazu aber sehr einsam. Einer dieser Gipfel, die von den Wanderern – zu Unrecht – kaum zur Kenntnis genommen werden, ist der 650 Meter hohe Kienberg.

Zugegeben: Vom Tal aus gesehen scheint diese Erhebung nicht besonders einladend, denn der Wald reicht bis zum höchsten Punkt, und die wenigen Felsen halten einem Vergleich mit den Steilabstürzen der benachbarten Hohen Wand nicht stand. Aber der erste Eindruck täuscht: Vom Gipfel des kleinen Berges hat man eine herrliche Aussicht in das Wiener Becken, zur Rosalia und zum Schneeberg. Eine kleine Kanzel unterhalb des höchsten Punktes gewährt außerdem den schönsten Überblick über die Hohe Wand: Wie ein riesiges Panorama präsentieren sich die Felsen, vom Herrgottschnitzerhaus bis zur Eicherthütte, und mit einem guten Fernglas lassen sich die Kletterer in den verschiedenen Steigen beobachten. Selbst der berühmte Wildenauer-Steig – die schwierigste versicherte Route des Gebiets -, der sonst den Blicken entzogen ist, kann von hier aus eingesehen werden.

Eine Besteigung des Kienbergs ist eine wenig anstrengende, aber abwechslungsreiche Wanderung. Abgesehen davon, dass man auch unterwegs immer wieder einen schönen Blick auf die Hohe Wand hat, führt der Abstieg durch eine idyllische und romantische Felsszenerie, ohne dass die Route aber gefährlich wäre.


Und genau dieser Hügel war es, den ich am letzten Herbsttag 2012 aufgesucht habe. Ausserdem: ein paar Stunden und insgesamt ca 250 Höhenmeter bergauf am Nachmittag haben noch keinem geschadet. Hier ein paar Fotos von dieser Tour:

auf dem Weg durch den Wald…

nach dem ersten Anstieg wird es zuerst wieder flach und dann gilt es noch einen kleinen Hügel zum Gipfel zu bezwingen…

In der Nähe des Gipfels gibt es dieses Bankerl und bei schönem Wetter (was bei meiner Tour leider nicht der Fall war) hat man eine tolle Sicht auf die Hohe Wand und die südlich davon gelegenen Dörfer.

Hier im Bild: das „Gipfelkreuz“……
und zwar die Steine im Vordergrund des Bildes sind der Gipfel..!

Wanderung auf den Kienberg


Kienberg – im Schatten der Hohen Wand

Die Fischauer Berge – die südliche Begrenzung des Einbruchbeckens der Neuen Welt – stehen im Schatten der wuchtigen Hohen Wand. Während der Größenberg und die Ruine Emmaberg von Bergwanderern noch verhältnismäßig oft aufgesucht werden, sind einige andere Hügel im Gegensatz dazu aber sehr einsam. Einer dieser Gipfel, die von den Wanderern – zu Unrecht – kaum zur Kenntnis genommen werden, ist der 650 Meter hohe Kienberg.

Zugegeben: Vom Tal aus gesehen scheint diese Erhebung nicht besonders einladend, denn der Wald reicht bis zum höchsten Punkt, und die wenigen Felsen halten einem Vergleich mit den Steilabstürzen der benachbarten Hohen Wand nicht stand. Aber der erste Eindruck täuscht: Vom Gipfel des kleinen Berges hat man eine herrliche Aussicht in das Wiener Becken, zur Rosalia und zum Schneeberg. Eine kleine Kanzel unterhalb des höchsten Punktes gewährt außerdem den schönsten Überblick über die Hohe Wand: Wie ein riesiges Panorama präsentieren sich die Felsen, vom Herrgottschnitzerhaus bis zur Eicherthütte, und mit einem guten Fernglas lassen sich die Kletterer in den verschiedenen Steigen beobachten. Selbst der berühmte Wildenauer-Steig – die schwierigste versicherte Route des Gebiets -, der sonst den Blicken entzogen ist, kann von hier aus eingesehen werden.

Eine Besteigung des Kienbergs ist eine wenig anstrengende, aber abwechslungsreiche Wanderung. Abgesehen davon, dass man auch unterwegs immer wieder einen schönen Blick auf die Hohe Wand hat, führt der Abstieg durch eine idyllische und romantische Felsszenerie, ohne dass die Route aber gefährlich wäre.


Und genau dieser Hügel war es, den ich am letzten Herbsttag 2012 aufgesucht habe. Ausserdem: ein paar Stunden und insgesamt ca 250 Höhenmeter bergauf am Nachmittag haben noch keinem geschadet. Hier ein paar Fotos von dieser Tour:

auf dem Weg durch den Wald…

nach dem ersten Anstieg wird es zuerst wieder flach und dann gilt es noch einen kleinen Hügel zum Gipfel zu bezwingen…

In der Nähe des Gipfels gibt es dieses Bankerl und bei schönem Wetter (was bei meiner Tour leider nicht der Fall war) hat man eine tolle Sicht auf die Hohe Wand und die südlich davon gelegenen Dörfer.

Hier im Bild: das „Gipfelkreuz“……
und zwar die Steine im Vordergrund des Bildes sind der Gipfel..!

Am Wechsel – die Ostseite

Wanderung am 22.11.2012

Heute hab ich wieder ein sehr sehr ehrgeiziges Ziel anvisiert:
Den Hochwechsel – allerdings von der Ostseite, also von Mönichkirchen aus.

Was ich mir vorher nicht genau angesehen habe, war die Entfernung.
Und die Tatsache, dass ich ja eigentlich gar nicht viel Zeit habe, wenn ich erst nach dem Mittagessen weggehe, weil es ja bereits so ca um 16 Uhr finster wird…
Eine Strecke Mönichkirchen – Hochwechsel ist ca 10 Kilometer lang.
20 Kilometer in ein paar Stunden ist vielleicht doch ein wenig zu weit.

Auf alle Fälle bin ich trotzdem nach dem Mittagessen nach Mönichkirchen gefahren und dort einmal die Skipiste entlang immer steil bergauf gegangen..

Abmarsch war beim „Wasserpark“ in Mönichkirchen





















Der Wasserpark von Mönichkirchen ist eine Anlage, die sich dem Thema „Wasser und Gesundheit“ widmet.

Der Weg durch den Wasserpark im heilklimatischen Luftkurort Mönichkirchen führt Kinder und Eltern vorbei an einem Verdunstungsteich, verschiedenen Kneippbecken, einem Fußtastweg, an einem Biotop und einer Sumpflandschaft. In einer so genannten Gradieranlage tropft über Bündel von Tannenreisig salzhältiges Wasser. Dabei werden in der Luft ätherische Öle frei (Aerosole). Diese Luft ist, trotz Lage am Binnenland, mit einem Meeresklima vergleichbar. Im Aerosolium wird die Luft dadurch „meerähnlich“. Sie ist für jeden Menschen, Kinder wie Erwachsene, zu empfehlen. Das Einatmen dieser Luft erzeugt, besonders bei Asthma, Bronchitis, Nebenhöhlenentzündungen, gewissen Lungenerkrankungen und Hautproblemeneinen, einen günstigen Einfluss auf die Atemwege.
Die Steinskulptur des Wassertempels stellt Neptun, die römische Gottheit des fließenden Wassers, dar. Über die gesamte Hauptwand fließt ein bunter Wasserfall, der rote Teil in der Mitte steht für den hohen Eisengehalt unseres Wassers. An beiden seitlichen Flügeln sind neben Wellen auch Wasserkristalle zu sehen, ein Sinnbild für die hochwertige und geistige Qualität von Wasser. Mit den Quarzsteinen ist die Verbindung zum Wechselgebiet angedeutet.
Die Marktgemeinde Mönichkirchen hat auf dem Gelände des Wasserparks ein Salaërium errichtet. In diesem Salaërium tropft über Bündel von Tannenreisig salzhältiges Wasser. Dabei werden in der Luft ätherische Öle frei, die Aerosole. Diese Luft ist, trotz Lage am Binnenland, mit einemMeeresklima vergleichbar. Eine Aussichtsterrasse nahe des Wasserparks, die den Blick auf die umliegende Landschaft frei gibt, lädt Familien zum Erholen und Verweilen ein.

Mein Weg führt am Wasserpark vorbei Richtung Schipiste…




Überall sieht man Schneekanonen oder hier eine Pistenraupe, die schon längst auf den Schnee warten…



Etwas später komme ich bei der Bergstation der „Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee“ an…



Blick in Richtung Mariensee…



In der Nähe der Bergstation befindet sich das Kunstwerk „Auge des Blumenvogels“…


Später komme ich beim „Hallerhaus“ vorbei. -> www.hallerhaus.at/

Das Haus gehört der Alpinen Gesellschaft „D‘ Haller“. Ein paar Wiener Freunde, die sich im Jahre 1905 auf einer Bergtour durch das Gesäuse bei den „Hallermauern“ befanden, beschlossen dort, aus lauter Begeisterung und Liebe zu den Bergen, eine „Alpine Gesellschaft“ zu gründen und diese „D‘ Haller“ zu nennen. Sie hätten dort auch gerne eine Schutzhütte errichtet, aber leider war damals kein geeigneter Grund dafür zu bekommen. Sie erwarben dann im Wechselgebiet auf der steirischen Seite ein Grundstück und bauten hier ihr „Hallerhaus“.

Am 10. Oktober 1910 fand die Eröffnung statt. An Baukosten wurden 27.000 Kronen aufgewendet. 1924 erfolgte ein Zubau und ein weiterer war 1958 notwendig. In den nachfolgenden Jahren wurden ständig bauliche Verbesserungen vorgenommen. Es ist heute ein stattliches Gebäude. 



Ich spaziere weiter immer bergauf und komme dabei immer wieder an einigen natürlichen „Steinskulpturen“ vorbei. Als Ausläufer der Zentralalpen besteht der Wechsel größtenteils aus kristallinem Schiefer. Man sieht häufig grobkörnige Granitblöcke, und weiße Quarzfelsen ragen aus dem moosigen Rasen heraus.








Blick zum Schneeberg – im Vordergrund ein Eisteich..



Nach ca 100 Minuten schnellem bergauf-wandern komme ich bei der „Steinernen Stiege“, meinem heutigen Ziel an. Ich bin fast 6 Kilometer weit gegangen und habe ca 350 Höhenmeter hinter mir.

Das ursprüngliche Ziel „Hochwechsel“ wäre noch ca 5 Kilometer weiter… ins Tal muss ich ja schließlich auch noch bevor es finster wird!

Danach gehts für mich nur mehr bergab. Direkt auf der Piste laufe ich ins Tal.. etwa 45 Minuten brauche ich für nicht ganz 6 Kilometer bergab….





Am Schluss noch ein paar Impressionen von Mönichkirchen…













Bis zur nächsten Tour!

Liebe Grüße
Hannes

Am Wechsel – die Ostseite

Wanderung am 22.11.2012

Heute hab ich wieder ein sehr sehr ehrgeiziges Ziel anvisiert:
Den Hochwechsel – allerdings von der Ostseite, also von Mönichkirchen aus.

Was ich mir vorher nicht genau angesehen habe, war die Entfernung.
Und die Tatsache, dass ich ja eigentlich gar nicht viel Zeit habe, wenn ich erst nach dem Mittagessen weggehe, weil es ja bereits so ca um 16 Uhr finster wird…
Eine Strecke Mönichkirchen – Hochwechsel ist ca 10 Kilometer lang.
20 Kilometer in ein paar Stunden ist vielleicht doch ein wenig zu weit.

Auf alle Fälle bin ich trotzdem nach dem Mittagessen nach Mönichkirchen gefahren und dort einmal die Skipiste entlang immer steil bergauf gegangen..

Abmarsch war beim „Wasserpark“ in Mönichkirchen





















Der Wasserpark von Mönichkirchen ist eine Anlage, die sich dem Thema „Wasser und Gesundheit“ widmet.

Der Weg durch den Wasserpark im heilklimatischen Luftkurort Mönichkirchen führt Kinder und Eltern vorbei an einem Verdunstungsteich, verschiedenen Kneippbecken, einem Fußtastweg, an einem Biotop und einer Sumpflandschaft. In einer so genannten Gradieranlage tropft über Bündel von Tannenreisig salzhältiges Wasser. Dabei werden in der Luft ätherische Öle frei (Aerosole). Diese Luft ist, trotz Lage am Binnenland, mit einem Meeresklima vergleichbar. Im Aerosolium wird die Luft dadurch „meerähnlich“. Sie ist für jeden Menschen, Kinder wie Erwachsene, zu empfehlen. Das Einatmen dieser Luft erzeugt, besonders bei Asthma, Bronchitis, Nebenhöhlenentzündungen, gewissen Lungenerkrankungen und Hautproblemeneinen, einen günstigen Einfluss auf die Atemwege.
Die Steinskulptur des Wassertempels stellt Neptun, die römische Gottheit des fließenden Wassers, dar. Über die gesamte Hauptwand fließt ein bunter Wasserfall, der rote Teil in der Mitte steht für den hohen Eisengehalt unseres Wassers. An beiden seitlichen Flügeln sind neben Wellen auch Wasserkristalle zu sehen, ein Sinnbild für die hochwertige und geistige Qualität von Wasser. Mit den Quarzsteinen ist die Verbindung zum Wechselgebiet angedeutet.
Die Marktgemeinde Mönichkirchen hat auf dem Gelände des Wasserparks ein Salaërium errichtet. In diesem Salaërium tropft über Bündel von Tannenreisig salzhältiges Wasser. Dabei werden in der Luft ätherische Öle frei, die Aerosole. Diese Luft ist, trotz Lage am Binnenland, mit einemMeeresklima vergleichbar. Eine Aussichtsterrasse nahe des Wasserparks, die den Blick auf die umliegende Landschaft frei gibt, lädt Familien zum Erholen und Verweilen ein.

Mein Weg führt am Wasserpark vorbei Richtung Schipiste…




Überall sieht man Schneekanonen oder hier eine Pistenraupe, die schon längst auf den Schnee warten…



Etwas später komme ich bei der Bergstation der „Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee“ an…



Blick in Richtung Mariensee…



In der Nähe der Bergstation befindet sich das Kunstwerk „Auge des Blumenvogels“…


Später komme ich beim „Hallerhaus“ vorbei. -> www.hallerhaus.at/

Das Haus gehört der Alpinen Gesellschaft „D‘ Haller“. Ein paar Wiener Freunde, die sich im Jahre 1905 auf einer Bergtour durch das Gesäuse bei den „Hallermauern“ befanden, beschlossen dort, aus lauter Begeisterung und Liebe zu den Bergen, eine „Alpine Gesellschaft“ zu gründen und diese „D‘ Haller“ zu nennen. Sie hätten dort auch gerne eine Schutzhütte errichtet, aber leider war damals kein geeigneter Grund dafür zu bekommen. Sie erwarben dann im Wechselgebiet auf der steirischen Seite ein Grundstück und bauten hier ihr „Hallerhaus“.

Am 10. Oktober 1910 fand die Eröffnung statt. An Baukosten wurden 27.000 Kronen aufgewendet. 1924 erfolgte ein Zubau und ein weiterer war 1958 notwendig. In den nachfolgenden Jahren wurden ständig bauliche Verbesserungen vorgenommen. Es ist heute ein stattliches Gebäude. 



Ich spaziere weiter immer bergauf und komme dabei immer wieder an einigen natürlichen „Steinskulpturen“ vorbei. Als Ausläufer der Zentralalpen besteht der Wechsel größtenteils aus kristallinem Schiefer. Man sieht häufig grobkörnige Granitblöcke, und weiße Quarzfelsen ragen aus dem moosigen Rasen heraus.








Blick zum Schneeberg – im Vordergrund ein Eisteich..



Nach ca 100 Minuten schnellem bergauf-wandern komme ich bei der „Steinernen Stiege“, meinem heutigen Ziel an. Ich bin fast 6 Kilometer weit gegangen und habe ca 350 Höhenmeter hinter mir.

Das ursprüngliche Ziel „Hochwechsel“ wäre noch ca 5 Kilometer weiter… ins Tal muss ich ja schließlich auch noch bevor es finster wird!

Danach gehts für mich nur mehr bergab. Direkt auf der Piste laufe ich ins Tal.. etwa 45 Minuten brauche ich für nicht ganz 6 Kilometer bergab….





Am Schluss noch ein paar Impressionen von Mönichkirchen…













Bis zur nächsten Tour!

Liebe Grüße
Hannes

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