Wanderung am 22.11.2012
Heute hab ich wieder ein sehr sehr ehrgeiziges Ziel anvisiert:
Den Hochwechsel – allerdings von der Ostseite, also von Mönichkirchen aus.
Was ich mir vorher nicht genau angesehen habe, war die Entfernung.
Und die Tatsache, dass ich ja eigentlich gar nicht viel Zeit habe, wenn ich erst nach dem Mittagessen weggehe, weil es ja bereits so ca um 16 Uhr finster wird…
Eine Strecke Mönichkirchen – Hochwechsel ist ca 10 Kilometer lang.
20 Kilometer in ein paar Stunden ist vielleicht doch ein wenig zu weit.
Auf alle Fälle bin ich trotzdem nach dem Mittagessen nach Mönichkirchen gefahren und dort einmal die Skipiste entlang immer steil bergauf gegangen..
Abmarsch war beim „Wasserpark“ in Mönichkirchen
Der Wasserpark von Mönichkirchen ist eine Anlage, die sich dem Thema „Wasser und Gesundheit“ widmet.
Mein Weg führt am Wasserpark vorbei Richtung Schipiste…

Überall sieht man Schneekanonen oder hier eine Pistenraupe, die schon längst auf den Schnee warten…
Etwas später komme ich bei der Bergstation der „Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee“ an…
Blick in Richtung Mariensee…
In der Nähe der Bergstation befindet sich das Kunstwerk „Auge des Blumenvogels“…
Später komme ich beim „Hallerhaus“ vorbei. -> www.hallerhaus.at/
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Das Haus gehört der Alpinen Gesellschaft „D‘ Haller“. Ein paar Wiener Freunde, die sich im Jahre 1905 auf einer Bergtour durch das Gesäuse bei den „Hallermauern“ befanden, beschlossen dort, aus lauter Begeisterung und Liebe zu den Bergen, eine „Alpine Gesellschaft“ zu gründen und diese „D‘ Haller“ zu nennen. Sie hätten dort auch gerne eine Schutzhütte errichtet, aber leider war damals kein geeigneter Grund dafür zu bekommen. Sie erwarben dann im Wechselgebiet auf der steirischen Seite ein Grundstück und bauten hier ihr „Hallerhaus“.
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Am 10. Oktober 1910 fand die Eröffnung statt. An Baukosten wurden 27.000 Kronen aufgewendet. 1924 erfolgte ein Zubau und ein weiterer war 1958 notwendig. In den nachfolgenden Jahren wurden ständig bauliche Verbesserungen vorgenommen. Es ist heute ein stattliches Gebäude.
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Ich spaziere weiter immer bergauf und komme dabei immer wieder an einigen natürlichen „Steinskulpturen“ vorbei. Als Ausläufer der Zentralalpen besteht der Wechsel größtenteils aus kristallinem Schiefer. Man sieht häufig grobkörnige Granitblöcke, und weiße Quarzfelsen ragen aus dem moosigen Rasen heraus. 


Blick zum Schneeberg – im Vordergrund ein Eisteich..
Nach ca 100 Minuten schnellem bergauf-wandern komme ich bei der „Steinernen Stiege“, meinem heutigen Ziel an. Ich bin fast 6 Kilometer weit gegangen und habe ca 350 Höhenmeter hinter mir.
Das ursprüngliche Ziel „Hochwechsel“ wäre noch ca 5 Kilometer weiter… ins Tal muss ich ja schließlich auch noch bevor es finster wird!
Danach gehts für mich nur mehr bergab. Direkt auf der Piste laufe ich ins Tal.. etwa 45 Minuten brauche ich für nicht ganz 6 Kilometer bergab….
Am Schluss noch ein paar Impressionen von Mönichkirchen…



Bis zur nächsten Tour!
Liebe Grüße
Hannes