Rund um Krieglach

Am 3.4. bin ich wieder einmal mit dem Rad ein paar interessante Plätze abgefahren.
Dieses Mal war ich im Mürztal rund um Krieglach unterwegs…

Zuerst ging es gleich einmal auf eine Alm südlich von Mürzzuschlag.. Hier Blick Richtung Westen..

Blick ins Tal..

Meine erste Radrunde heute war in der Langenwanger Au. Hier hab ich die „Ökozelle“ besucht.

1 km westlich von Langenwang finden Naturliebhaber Ruhe und Entspannung in einem weitläufigen Augebiet. Im Rahmen eines naturnahen Wassebaues wurden Altarme der Mürz verbunden und Stillwasserflächen im Auwald wieder geschaffen. Wege und Lehrpfade führen durch das Gebiet, dessen Mittelpunkt eine schneckenförmige Ökozelle mit Infotafeln bildet. Weiters sehenswert: ein Bienenlehrpfad mit Schaustock, ein Fischaufstiegsgerinne und eine aus Steinen gebaute und begehbare, interaktive ‚Analemmatische Sonnenuhr‘.

Die nächste Radrunde war eine kurze Mountainbikestrecke zum „Himmel“ oberhalb von Krieglach.

Von Krieglach aus führt die Alplstraße auf den Kogelweg und will man zum „Himmel“ gehen, folgt man den Wegweisern. Man überquert die S6 und geht oder fährt weiter Richtung „Magritzerhof“, Fam. Rossegger, und biegt dort links ab Richtung „Himmel“. Der Himmel ist der beliebteste Aussichtsplatz von Peter Rosegger gewesen.

Man merkt, dass diese „Aussichtswarte“ schon sehr alt ist, denn Aussicht hat man von dort oben leider keine mehr..

Auf der Durchreise – der Franzosenbrunnen in Mitterndorf…

Der von Professor Habersberger gestaltete „Franzosenbrunnen“ erinnert an die Zeit der Franzosenkriege in Österreich. 1809 kam es in Mitterdorf im Mürztal zu einem blutigen Racheakt an den französischen Truppen. Dafür spricht der Fund von Skeletten, die vor wenigen Jahren an dieser Stelle in geringer Tiefe entdeckt wurden.

Die nächste kurze Mountainbiketour führt mich auf den Sommerberg nördlich von Krieglach. Hier gibt es für die sportlichen Naturliebhaber zahlreiche Wanderwege mit einigen Einkehrmöglichkeiten.

Foto unten: Blick vom Sommerberg Richtung Norden:

… bei den drei Wetterkreuzen am Sommerberg bei Abendstimmung…

Ein letztes Bild – Blick Richtung Südosten vom Hügel am Fuß des Sommerberges auf den Freizeitsee Krieglach, die Südbahn und im Hintergrund die Pretulalpe.

Unser Garten Ende März

Durch das warme Frühlingswetter hat bei uns schon einiges zu blühen begonnen und gab schon einiges im Garten zu tun…

Das zweite neue Hochbeet haben wir fertiggestellt und mit Erde, Kompost, Mist, etc. angefüllt…

Der Poolbereich wurde auch teilweise neu gestaltet…

.. den Pool zum auslüften ins Freie gelegt…

… alles mögliche wächst..

…zum Abschluss noch ein paar Fotos vom Sonnenuntergang…

Rund um Krieglach

Am 3.4. bin ich wieder einmal mit dem Rad ein paar interessante Plätze abgefahren.
Dieses Mal war ich im Mürztal rund um Krieglach unterwegs…

Zuerst ging es gleich einmal auf eine Alm südlich von Mürzzuschlag.. Hier Blick Richtung Westen..

Blick ins Tal..

Meine erste Radrunde heute war in der Langenwanger Au. Hier hab ich die „Ökozelle“ besucht.

1 km westlich von Langenwang finden Naturliebhaber Ruhe und Entspannung in einem weitläufigen Augebiet. Im Rahmen eines naturnahen Wassebaues wurden Altarme der Mürz verbunden und Stillwasserflächen im Auwald wieder geschaffen. Wege und Lehrpfade führen durch das Gebiet, dessen Mittelpunkt eine schneckenförmige Ökozelle mit Infotafeln bildet. Weiters sehenswert: ein Bienenlehrpfad mit Schaustock, ein Fischaufstiegsgerinne und eine aus Steinen gebaute und begehbare, interaktive ‚Analemmatische Sonnenuhr‘.

Die nächste Radrunde war eine kurze Mountainbikestrecke zum „Himmel“ oberhalb von Krieglach.

Von Krieglach aus führt die Alplstraße auf den Kogelweg und will man zum „Himmel“ gehen, folgt man den Wegweisern. Man überquert die S6 und geht oder fährt weiter Richtung „Magritzerhof“, Fam. Rossegger, und biegt dort links ab Richtung „Himmel“. Der Himmel ist der beliebteste Aussichtsplatz von Peter Rosegger gewesen.

Man merkt, dass diese „Aussichtswarte“ schon sehr alt ist, denn Aussicht hat man von dort oben leider keine mehr..

Auf der Durchreise – der Franzosenbrunnen in Mitterndorf…

Der von Professor Habersberger gestaltete „Franzosenbrunnen“ erinnert an die Zeit der Franzosenkriege in Österreich. 1809 kam es in Mitterdorf im Mürztal zu einem blutigen Racheakt an den französischen Truppen. Dafür spricht der Fund von Skeletten, die vor wenigen Jahren an dieser Stelle in geringer Tiefe entdeckt wurden.

Die nächste kurze Mountainbiketour führt mich auf den Sommerberg nördlich von Krieglach. Hier gibt es für die sportlichen Naturliebhaber zahlreiche Wanderwege mit einigen Einkehrmöglichkeiten.

Foto unten: Blick vom Sommerberg Richtung Norden:

… bei den drei Wetterkreuzen am Sommerberg bei Abendstimmung…

Ein letztes Bild – Blick Richtung Südosten vom Hügel am Fuß des Sommerberges auf den Freizeitsee Krieglach, die Südbahn und im Hintergrund die Pretulalpe.

Unser Garten Ende März

Durch das warme Frühlingswetter hat bei uns schon einiges zu blühen begonnen und gab schon einiges im Garten zu tun…

Das zweite neue Hochbeet haben wir fertiggestellt und mit Erde, Kompost, Mist, etc. angefüllt…

Der Poolbereich wurde auch teilweise neu gestaltet…

.. den Pool zum auslüften ins Freie gelegt…

… alles mögliche wächst..

…zum Abschluss noch ein paar Fotos vom Sonnenuntergang…

3 Aussichtspunkte im südlichen NÖ (12.3.)

Am 12.3.2014 war ich unterwegs und habe drei tolle Aussichtspunkte gefunden.
Zwei davon habe ich bis dato noch gar nicht gekannt….


Der erste Punkt – ein kleiner Hügel im Ortsteil Neusiedl in Grünbach am Schneeberg.

Hier Blick von Neusiedl Richtung Hohe Wand


Zuerst ging es ein kleines Stück Richtung Feld. Hier sieht man einen schönen Blick Richtung Westen: Schneeberg, Grünbach und ganz links im Bild das „Gländ“.




Nach kurzer Zeit und ca 50 Höhenmetern war ich bei einem kleinen Felsen im Wald angelangt.
Von dort oben konnte ich über den Wald sehen und hatte einen schönen Blick auf die Berglandschaft Richtung Westen.

Danach bin ich mit dem Auto die Hohe Wand entlang Richtung Nordosten weitergefahren…

Das Steinfeld…

Kurzentschlossen bin ich auf die Hohe Wand hinaufgefahren…

Aussichtspunkt zwei:
Blick Richtung Norden. Links im Bild sieht man den Markt Piesting, im diesigen Hintergrund Wiener Neustadt und im Vordergrund den Ort Dreistätten.

Dreistätten – 

Danach bin ich wieder ins Tal zurück und zur Ruine Emmersberg gefahren. Dort oben gibt es einen ganz besonderen Aussichtspunkt, der mir zuvor gar nicht bekannt war…


Auf dem Weg hab ich einige Rehe gesehen….


Bereits bei der Allee Richtung Ruine Emmersberg – hier bin ich mit dem Mountainbike raufgefahren…

Oben angelangt bin ich zu einem ganz bestimmten versteckten Plätzchen auf einem Felsen mit Rundumblick gewandert. Der Blick hier ist wirklich fantastisch….

Wenn ihr auch diesen Platz finden wollt, hier die Koordinaten möchte ich Euch nicht vorenthalten:

N 47° 48.989 E 016° 06.339

Dieser Platz ist nicht leicht zu finden und man muss aufpassen, wo man geht.
Rundherum sind steile Felswände und man kann den Ort fast nur von oben erreichen, muss also zuerst die Allee bergauf gehen, dann bei der Ruine vorbei und erst am Schluss zum Felsen…


Hier der Link zu diesem speziellen Ort auf Google Maps: https://goo.gl/maps/0A8Hy



3 Aussichtspunkte im südlichen NÖ (12.3.)

Am 12.3.2014 war ich unterwegs und habe drei tolle Aussichtspunkte gefunden.
Zwei davon habe ich bis dato noch gar nicht gekannt….


Der erste Punkt – ein kleiner Hügel im Ortsteil Neusiedl in Grünbach am Schneeberg.

Hier Blick von Neusiedl Richtung Hohe Wand


Zuerst ging es ein kleines Stück Richtung Feld. Hier sieht man einen schönen Blick Richtung Westen: Schneeberg, Grünbach und ganz links im Bild das „Gländ“.




Nach kurzer Zeit und ca 50 Höhenmetern war ich bei einem kleinen Felsen im Wald angelangt.
Von dort oben konnte ich über den Wald sehen und hatte einen schönen Blick auf die Berglandschaft Richtung Westen.

Danach bin ich mit dem Auto die Hohe Wand entlang Richtung Nordosten weitergefahren…

Das Steinfeld…

Kurzentschlossen bin ich auf die Hohe Wand hinaufgefahren…

Aussichtspunkt zwei:
Blick Richtung Norden. Links im Bild sieht man den Markt Piesting, im diesigen Hintergrund Wiener Neustadt und im Vordergrund den Ort Dreistätten.

Dreistätten – 

Danach bin ich wieder ins Tal zurück und zur Ruine Emmersberg gefahren. Dort oben gibt es einen ganz besonderen Aussichtspunkt, der mir zuvor gar nicht bekannt war…


Auf dem Weg hab ich einige Rehe gesehen….


Bereits bei der Allee Richtung Ruine Emmersberg – hier bin ich mit dem Mountainbike raufgefahren…

Oben angelangt bin ich zu einem ganz bestimmten versteckten Plätzchen auf einem Felsen mit Rundumblick gewandert. Der Blick hier ist wirklich fantastisch….

Wenn ihr auch diesen Platz finden wollt, hier die Koordinaten möchte ich Euch nicht vorenthalten:

N 47° 48.989 E 016° 06.339

Dieser Platz ist nicht leicht zu finden und man muss aufpassen, wo man geht.
Rundherum sind steile Felswände und man kann den Ort fast nur von oben erreichen, muss also zuerst die Allee bergauf gehen, dann bei der Ruine vorbei und erst am Schluss zum Felsen…


Hier der Link zu diesem speziellen Ort auf Google Maps: https://goo.gl/maps/0A8Hy



REISEARCHIV: Reise 8 – USA/KANADA – zu den Höhepunkten der amerikanischen Ostküste (Teil 1)

Reise 8 – USA/KANADA – zu den Höhepunkten der amerikanischen Ostküste (Teil 1)
31.8.-21.9.1996

Da dieser Reisebericht relativ umfangreich ist, habe ich ihn in drei Teile geteilt. Dieses Mal führt uns die Reise von New York über Boston bis Quebec in Kanada.

Reiseübersicht 1. Teil:

SA, 31.8.

Am Samstag, den 31. August 1996 ist es endlich so ­weit. Wir fahren bereits  am morgen mit dem Zug nach Wien-Südbahnhof und von dort mit dem Bus weiter zum Flughafen. Exakt von 11.20 bis 15.00 Uhr (jeweils Ortszeit) dauert unser Flug nach New York. Der Zeitunterschied nach Österreich beträgt von nun an sechs Stunden. Nach dem Verlassen des Flughafengebäudes machen wir uns auf die Suche nach einem Transportmittel, das uns zu unserem Hotel bringt. Nach geraumer Zeit fragt uns ein dunkelhäutiger, gut gekleideter Mann, ob wir auf der Suche nach einem Bus sind und wohin wir fahren wollen. Wir sagen ihm den Namen unseres Hotels und er sagt uns darauf, dass wir ihm folgen sollen. Nach einigen hundert Metern Fußmarsch führt uns der Herr zu seinem 9-sitzigen Pkw und läßt uns ein­steigen. Dann verläßt uns der Herr plötzlich mit einem „Ich komme gleich!“, läßt den Startschlüssel stecken und uns beide alleine im Auto sitzen. Nachdem einige Minuten später vier weitere Fahrgäste einsteigen, werden wir mit diesem „privaten Taxiservice“ um $ 10 je Person direkt zu unserem Hotel, dem „Pennsylvania“, gebracht. Um etwa 16,30 Uhr bekommen wir den Zimmer­schlüssel und beziehen unser Zimmer, das leider nicht sehr komfortabel ist. Das Badezimmer ist etwa 2 m² groß und wir haben nur ein Bett zu zweit, das viel­leicht eine kleine Spur größer ist als ein normales Bett für eine Person.
Nach einer kurzen Pause beginnen wir unseren ersten Spaziergang in dieser Mil­lionenstadt. Wir gehen vom Hotel den Broadway entlang bis wir den Columbus Circus am Südrand des Central Park erreichen. Danach gehen wir dieselbe Strecke wieder retour, wobei wir uns den Times Square genauer ansehen. Diese langgestreckte Kreuzung von Broadway und 7. Avenue ist der Hauptanziehungs­punkt der Touristen. Hier im Zentrum der Stadt gibt es zahlreiche Theater, Kinos und Bars.



SO, 1.9.
Wegen der Zeitumstellung werde ich, wahrscheinlich das erste Mal nach sehr langer Zeit, um 6 Uhr – ohne aufgeweckt zu werden – munter. Nach einem klei­nen Frühstück bei McDonalds verbringen wir den Vormittag bis etwa 10 Uhr auf dem Empire State Building. Mit dem Lift fahren wir bis zuerst in den 86. Stock zur 1. Aussichtsterrasse und dann zur 2. Aussichtsterrasse in den 102. Stock. Von hier aus genießen wir einen unvergleichlichen Ausblick auf ganz Manhattan. So­gar Teile der anderen Stadtteile können wir sehen. Trotz des höheren World Trade Center ist dieses gewaltige Gebäude das Wahr­zeichen von New York geblieben. Das 381 m hohe Bauwerk war lange das höch­ste Gebäude der Welt. Bei der Errichtung wurden 60.000 Tonnen Stahl verwen­det und 100 km Wasserleitung und 5630 km Telefonkabel verlegt.


Blick von oben auf unser Hotel (eingekreist):



Anschließend spazieren wir die 5. Avenue bis zum Centralpark. Diese Straße ist die Prachtstraße der Stadt, an der sich zahlreiche Banken, Luxusgeschäfte, Kir­chen, Büros und Luxushotels befinden.


Um ca. 12 Uhr erreichen wir fast das nördliche Ende dieser Prachtstraße in der Nähe des Central Park und gehen im Atrium des berühmten Trump Tower Mit­tagessen. Der 202 m hohe Trump Tower an der 5. Avenue ist das spektakulärste Bauwerk, das 1984 in New York fertiggestellt wurde. (Foto unten)



Bei dem 68stöckigen Glaspalast ist vor allem das Atrium besonders sehenswert. Hier wurde für die Wände und Fußböden Breccia-Marmor aus Italien verwendet, ein künstlicher Wasserfall stürzt aus 60 m in die Tiefe. Es sind hier zahlreiche Büros, Cafés, Ge­schäfte und sogar Eigentumswohnungen untergebracht. Die teuerste Eigentums­wohnung im obersten Stock kostet 10 Millionen Dollar.

Nachmittag spazieren wir die 6. Avenue bis zum Times Square (nächstes Foto) in südliche Rich­tung, anschließend den Broadway entlang wieder in Richtung Norden bis zum Columbussquare. Hier kaufen wir uns in einem Supermarkt eine kleine Jause und wandern anschließend weiter in den Central Park, wo wir als Zuschauer bei ei­nem kleinen Amateur-Baseball-Match am südöstlichen Parkende gemütlich eine Jause essen.


Ja, auch das ist New York City – ein Eichhörnchen im Centralpark:


Nach der Jause laufe ich bis etwa 16 Uhr im Central Park Richtung Norden bis zum Reservoir, dem größeren See im Park, und retour, während Herbert den weiteren Verlauf des Baseballspiel beobachtet.
Schließlich gehen wir weiter zur 5. Avenue und betreten das größte Spielzeugge­schäft der Welt, dann wandern wir weiter auf der 5. Avenue Richtung Süden bis zum Rockefeller-Center, wo in einigen Seitengassen von der 5. bis zur 8. Avenue gerade der „Brasilian Day“ gefeiert wird. Tausende Menschen, großteils Hispa­nic, tanzen hier bei lauter Musik völlig ausgelassen auf der Straße. Am Abend erreichen wir schließlich völlig müde unser Hotel. Die heute zurück­gelegte Wegstrecke war etwa 20 km!


Noch ein paar Schnappschüsse auf dem Weg:

MO, 2.9.
Nach einem relativ teuren Frühstück im Hotel versuche ich meinen ersten Anruf von USA nach Österreich. Da es nur Münztelefone gibt und ich nicht alle Sekun­den eine 25-Cent-Münze einwerfen möchte, kaufe ich mir eine Telefonkarte. Doch diese Telefonkarte unterscheidet sich grundlegend von den Telefonwert­kar­ten, die es bei uns in Österreich zu kaufen gibt, denn diese wird nicht so wie bei uns in ein öffentliches Telefon hineingesteckt. Statt dessen sind auf der Rückseite der Karte zwei Nummern angegeben: eine Telefonnummer der Karten­firma und eine Kartennummer. Anfangs weiß ich mit diesen Nummern nichts an­zufangen aber nachdem ich einen Amerikaner frage, ist die Sache für mich ein­fach. Ich hebe einfach den Hörer ab und wähle zuerst, ohne Geld einzu­werfen, die Telefonnummer der Kartenfirma, worauf sich eine Computerstimme meldet und mich auffordert, die Kartennummer einzugeben. Nachdem ich das gemacht habe, sagt mir die Stimme genau, wieviel Geld meine Karte noch wert ist und wie lange ich noch mit dieser Karte telefonieren kann. Anschließend for­dert mich die Stimme auf, die gewünschte Telefonnummer einzugeben. Sekun­den später führe ich bereits das gewünschte Telefongespräch.
Schließlich beginnen wir unseren heutigen New York-Tag mit einer U-Bahn-Fahrt ganz in den Süden von Manhattan, bis in die Nähe der Stelle, wo die Fäh­ren zu den Inseln „Liberty Island“ und „Ellis Island“ abfahren. Wir fahren um ca. 10 Uhr zuerst zur Liberty Island, auf der sich die berühmte 46 m hohe Freiheits­statue befindet. Da gerade außer uns noch einige hundert andere Touristen den Wunsch haben, auf die Krone der Freiheitsstatuen hinaufzusteigen, und sich be­reits eine lange Schlange gebildet hat, beschließen wir die Skyline von Manhat­tan lediglich vom Boden aus zu betrachten. Danach fahren wir weiter zur „Ellis Island“, wo wir aber nicht aussteigen und gleich wieder nach Manhattan zurück­fahren.

Von der Südspitze von Manhattan aus spazieren wir zuerst zur Wall Street, im Zentrum des Fi­nanzviertel von New York. Hier befinden sich u.a. das New York Stock Exchange, die Hauptbörse der Stadt, zahlreiche weitere Banken- und Bürowol­kenkratzer, darunter der namenlose sechsthöchste Wolkenkratzer von New York und die Trinity Church.

Anschließend spazieren wir zum in der Nähe gelegenen World Trade Center. Das World Trade Center in New York ist mit seinen 110 Stockwerken und einer Höhe von 420 m das nach dem 1996 fertiggestellten Wolkenkratzer in Kuala Lumpur und dem Sears-Tower in Chicago derzeit dritthöchste Gebäude der Welt. Die beiden Zwillingshochhäuser South Tower und North Tower gründen auf 21 m in den Schieferfelsen eingelassene Fundamente und erheben sich auf quadrati­schen Grundrissen von 63 m Seitenlänge als scharfkantige Turmklötze. Bei der Errichtung wurden insgesamt rund 180.000 Tonnen Stahl verbaut und 4800 km elektrische Leitungen verlegt. In den Büros sind heute rund 50.000 Beschäftigte tätig, zu denen täglich etwa 80.000 Besucher hinzukommen. Zur Beförderung stehen in jedem Hochhaus 104 Fahrstühle zur Verfügung. Wir fahren mit einem davon zum 107. Stock und anschließend mit der Treppe zum 110. Stock, der gleichzeitig das Dach des Gebäudes ist. Von dort aus genießen wir einen unbe­schreiblich schönen Ausblick auf den gesamten Südteil der Stadt.

Wer hätte zu diesem Zeitpunkt gedacht, dass es einige Jahre später das World Trade Center nicht mehr geben wird….?

Nach der Besichtigung des World Trade Centers beginnen wir unseren Fußmarsch in Richtung Norden. Wir gehen auf dem Broadway zuerst bis zur Universität. Auf dem Weg dorthin holen wir im Vorbeigehen bei einem McDonald ein kleines Mittagessen, das wir aber auf einer Bank neben der Straße essen, um dabei ein wenig die gehetzten Stadtmenschen zu beobachten und die zutraulichen Tauben mit kleinen Bröseln zu füttern. Au­ßerdem ist es im Freien zurzeit bei etwa 28 °C sehr warm und in den mit zahlrei­chen Klimaanlagen ausgestatteten Restaurants ist es für uns viel zu kalt. Ur­sprünglich wollten wir in einem Restaurant zu mittag essen, doch heute ist der „Labour Day“, ein Feiertag, an dem alle Restaurants, an denen wir vorbeigehen, geschlossen und nur die Imbußbuden und Selbstbedienungs-Restaurants geöffnet sind!

Schließlich spazieren wir die 5. Avenue weiter bis zu unserem Hotel, wo wir ein exklusives Nachtmahl genießen.

Ein paar Schnappschüsse…

DI, 3.9.

Nach einem kleinen „Frühstück“ im Bett, das wir uns schon gestern in einem Su­permarkt gekauft hatten, warten wir in der Lobby auf unsere Reiseleiterin, die uns heute planmäßig um 7.30 Uhr abholen soll. Ein wenig später als geplant werden wir dann auch von Gloria Gauthier, der Reiseleiterin für die nächsten 18 Tage, abgeholt und steigen in „Bus 3“ ein. Insgesamt fahren fünf Busse zur glei­chen Zeit von der Reiseorganisation „ATI-Tours“ durch den Osten Nordameri­kas. In unserem „Bus 3“ sind insgesamt außer der amerikanischen Reiseleiterin Gloria und dem norwegischen Buschauffeur Tom noch 40 Reisende. Davon 35 Deutsche, 2 Schweizer und 3 Österreicher. Gloria begrüßt uns freundlich und er­klärt uns, was uns in den nächsten Wochen in etwa erwartet. Meistens werden wir um etwa 6 Uhr aufgeweckt und ca. um 8 Uhr fahren wir dann mit dem Bus weiter. Wir werden nie länger als 2 Stunden durchgehend fahren. Immer wieder gibt es kurze Jausen- oder WC-Pausen. Heute fahren wir, von einer kurzen Pause unterbrochen, durch den Bundesstaat Connecticut und dessen Hauptstadt Hartford und dann weiter in Richtung Bo­ston.

Unsere Fahrtstrecke am 3.9. von New York bis Boston:


Um 13 Uhr kommen wir schließlich in Boston an und besuchen dort den „Quincy Market“. Es hat 29 °C. Boston ist die Hauptstadt des Bundesstaates Massachusetts und mit 2,87 Mio. Einwohnern im Großraum der Stadt nicht nur die größte Stadt sondern auch die bedeutendste Wirtschafts- Handels- und Kulturmetropole Neuenglands. Anschließend marschieren wir mit der Gruppe entlang dem „Freedom Trail“, ei­nem durch rote Pflastersteine gekennzeichneten 5 km langen Weg, der zu allen Sehenswürdigkeiten der Stadt führt, durch die Altstadt.
Wir sehen zuerst das „Old Statehouse“, eines der ältesten Gebäude von Boston, dann die Old City Hall, das Old Corner Book Store, das State House, und schließlich den Stadtpark.

Später fahren wir zum Hancock Tower. Bei dem 60 stöckigen, 241 m hohen Glaspalast handelt es sich um das höchste Haus von Massachusetts, auf den wir mit dem Aufzug auf das oberste Stockwerk fahren und einen Blick auf Boston genießen können.
Nach einer Pause im Hotel „Park Plaza“, in dem wir die folgende Nacht verbrin­gen werden, von 16-17,30 Uhr, fahren wir mit einem „Old Town Trolley“ (Foto unten) durch das abendliche Boston und durch die Nachbar- und Universitätsstadt Cambridge. 

Der Abschluss des heutigen Tages findet im Hafen in einem Gasthaus statt, wo ich zum ersten und wahrscheinlich letzten Mal einen echten Hummer esse.
Etwa um 22 Uhr kehren wir zu unserem Hotel zurück.

MI, 4.9.
Heute haben wir eine lange Fahrtstrecke durch die beiden Bundesstaaten New Hampshire (Hauptstadt: Concorde) und Maine (Hauptstadt: Augusta) vor uns. Die Fahrt von Boston bis Québec. 

Unsere Fahrtstrecke am 4.9.:



Um ½ 8 Uhr verlassen wir Boston und fahren durch das Städtchen Kennebunk, wo sich das Haus von Ex-President George Bush befindet. (Foto unten)



Nach dem Mittagessen von 12-13 Uhr in Skowhegan fahren wir weiter bis Québec, wo wir am Abend bei unserem Hotel Ramada ankommen.

Nächstes Mal im Reisearchiv geht diese Reise „USA/KANADA – zu den Höhepunkten der amerikanischen Ostküste“ weiter in Kanada. Dann führt uns die Tour unter anderem nach Ottawa, Quebec, Toronto und auch zu den Niagarafällen bei Buffalo….

Unser Garten Anfang März

Der Frühling, zumindest meteorologisch, ist da und es scheint kein Schnee mehr zu kommen. 
Auf alle Fälle sind bei uns die Gartenarbeiten schon in vollem Gang!


Schon Ende Februar habe ich mit dem Bau eines neuen etwas größeren Hochbeetes begonnen, das jetzt bereits fertig ist und nur mehr auf das Befüllen mit Erdmaterial wartet.

Die Stauden wurden großteils geschnitten… die Obstbäume warten noch auf den Schnitt.

Weil es schon so warm ist, hat schon vieles zu blühen begonnen:

Am 7. März haben wir auch schon die erste Suppe aus dem eigenen Garten gegessen.
Eine Wildkräutersuppe mit Spitzwegerich, Brennessel, Labkraut, Giersch, Vogelmiere und Bärlauch…

REISEARCHIV: Reise 8 – USA/KANADA – zu den Höhepunkten der amerikanischen Ostküste (Teil 1)

Reise 8 – USA/KANADA – zu den Höhepunkten der amerikanischen Ostküste (Teil 1)
31.8.-21.9.1996

Da dieser Reisebericht relativ umfangreich ist, habe ich ihn in drei Teile geteilt. Dieses Mal führt uns die Reise von New York über Boston bis Quebec in Kanada.

Reiseübersicht 1. Teil:

SA, 31.8.

Am Samstag, den 31. August 1996 ist es endlich so ­weit. Wir fahren bereits  am morgen mit dem Zug nach Wien-Südbahnhof und von dort mit dem Bus weiter zum Flughafen. Exakt von 11.20 bis 15.00 Uhr (jeweils Ortszeit) dauert unser Flug nach New York. Der Zeitunterschied nach Österreich beträgt von nun an sechs Stunden. Nach dem Verlassen des Flughafengebäudes machen wir uns auf die Suche nach einem Transportmittel, das uns zu unserem Hotel bringt. Nach geraumer Zeit fragt uns ein dunkelhäutiger, gut gekleideter Mann, ob wir auf der Suche nach einem Bus sind und wohin wir fahren wollen. Wir sagen ihm den Namen unseres Hotels und er sagt uns darauf, dass wir ihm folgen sollen. Nach einigen hundert Metern Fußmarsch führt uns der Herr zu seinem 9-sitzigen Pkw und läßt uns ein­steigen. Dann verläßt uns der Herr plötzlich mit einem „Ich komme gleich!“, läßt den Startschlüssel stecken und uns beide alleine im Auto sitzen. Nachdem einige Minuten später vier weitere Fahrgäste einsteigen, werden wir mit diesem „privaten Taxiservice“ um $ 10 je Person direkt zu unserem Hotel, dem „Pennsylvania“, gebracht. Um etwa 16,30 Uhr bekommen wir den Zimmer­schlüssel und beziehen unser Zimmer, das leider nicht sehr komfortabel ist. Das Badezimmer ist etwa 2 m² groß und wir haben nur ein Bett zu zweit, das viel­leicht eine kleine Spur größer ist als ein normales Bett für eine Person.
Nach einer kurzen Pause beginnen wir unseren ersten Spaziergang in dieser Mil­lionenstadt. Wir gehen vom Hotel den Broadway entlang bis wir den Columbus Circus am Südrand des Central Park erreichen. Danach gehen wir dieselbe Strecke wieder retour, wobei wir uns den Times Square genauer ansehen. Diese langgestreckte Kreuzung von Broadway und 7. Avenue ist der Hauptanziehungs­punkt der Touristen. Hier im Zentrum der Stadt gibt es zahlreiche Theater, Kinos und Bars.



SO, 1.9.
Wegen der Zeitumstellung werde ich, wahrscheinlich das erste Mal nach sehr langer Zeit, um 6 Uhr – ohne aufgeweckt zu werden – munter. Nach einem klei­nen Frühstück bei McDonalds verbringen wir den Vormittag bis etwa 10 Uhr auf dem Empire State Building. Mit dem Lift fahren wir bis zuerst in den 86. Stock zur 1. Aussichtsterrasse und dann zur 2. Aussichtsterrasse in den 102. Stock. Von hier aus genießen wir einen unvergleichlichen Ausblick auf ganz Manhattan. So­gar Teile der anderen Stadtteile können wir sehen. Trotz des höheren World Trade Center ist dieses gewaltige Gebäude das Wahr­zeichen von New York geblieben. Das 381 m hohe Bauwerk war lange das höch­ste Gebäude der Welt. Bei der Errichtung wurden 60.000 Tonnen Stahl verwen­det und 100 km Wasserleitung und 5630 km Telefonkabel verlegt.


Blick von oben auf unser Hotel (eingekreist):



Anschließend spazieren wir die 5. Avenue bis zum Centralpark. Diese Straße ist die Prachtstraße der Stadt, an der sich zahlreiche Banken, Luxusgeschäfte, Kir­chen, Büros und Luxushotels befinden.


Um ca. 12 Uhr erreichen wir fast das nördliche Ende dieser Prachtstraße in der Nähe des Central Park und gehen im Atrium des berühmten Trump Tower Mit­tagessen. Der 202 m hohe Trump Tower an der 5. Avenue ist das spektakulärste Bauwerk, das 1984 in New York fertiggestellt wurde. (Foto unten)



Bei dem 68stöckigen Glaspalast ist vor allem das Atrium besonders sehenswert. Hier wurde für die Wände und Fußböden Breccia-Marmor aus Italien verwendet, ein künstlicher Wasserfall stürzt aus 60 m in die Tiefe. Es sind hier zahlreiche Büros, Cafés, Ge­schäfte und sogar Eigentumswohnungen untergebracht. Die teuerste Eigentums­wohnung im obersten Stock kostet 10 Millionen Dollar.

Nachmittag spazieren wir die 6. Avenue bis zum Times Square (nächstes Foto) in südliche Rich­tung, anschließend den Broadway entlang wieder in Richtung Norden bis zum Columbussquare. Hier kaufen wir uns in einem Supermarkt eine kleine Jause und wandern anschließend weiter in den Central Park, wo wir als Zuschauer bei ei­nem kleinen Amateur-Baseball-Match am südöstlichen Parkende gemütlich eine Jause essen.


Ja, auch das ist New York City – ein Eichhörnchen im Centralpark:


Nach der Jause laufe ich bis etwa 16 Uhr im Central Park Richtung Norden bis zum Reservoir, dem größeren See im Park, und retour, während Herbert den weiteren Verlauf des Baseballspiel beobachtet.
Schließlich gehen wir weiter zur 5. Avenue und betreten das größte Spielzeugge­schäft der Welt, dann wandern wir weiter auf der 5. Avenue Richtung Süden bis zum Rockefeller-Center, wo in einigen Seitengassen von der 5. bis zur 8. Avenue gerade der „Brasilian Day“ gefeiert wird. Tausende Menschen, großteils Hispa­nic, tanzen hier bei lauter Musik völlig ausgelassen auf der Straße. Am Abend erreichen wir schließlich völlig müde unser Hotel. Die heute zurück­gelegte Wegstrecke war etwa 20 km!


Noch ein paar Schnappschüsse auf dem Weg:

MO, 2.9.
Nach einem relativ teuren Frühstück im Hotel versuche ich meinen ersten Anruf von USA nach Österreich. Da es nur Münztelefone gibt und ich nicht alle Sekun­den eine 25-Cent-Münze einwerfen möchte, kaufe ich mir eine Telefonkarte. Doch diese Telefonkarte unterscheidet sich grundlegend von den Telefonwert­kar­ten, die es bei uns in Österreich zu kaufen gibt, denn diese wird nicht so wie bei uns in ein öffentliches Telefon hineingesteckt. Statt dessen sind auf der Rückseite der Karte zwei Nummern angegeben: eine Telefonnummer der Karten­firma und eine Kartennummer. Anfangs weiß ich mit diesen Nummern nichts an­zufangen aber nachdem ich einen Amerikaner frage, ist die Sache für mich ein­fach. Ich hebe einfach den Hörer ab und wähle zuerst, ohne Geld einzu­werfen, die Telefonnummer der Kartenfirma, worauf sich eine Computerstimme meldet und mich auffordert, die Kartennummer einzugeben. Nachdem ich das gemacht habe, sagt mir die Stimme genau, wieviel Geld meine Karte noch wert ist und wie lange ich noch mit dieser Karte telefonieren kann. Anschließend for­dert mich die Stimme auf, die gewünschte Telefonnummer einzugeben. Sekun­den später führe ich bereits das gewünschte Telefongespräch.
Schließlich beginnen wir unseren heutigen New York-Tag mit einer U-Bahn-Fahrt ganz in den Süden von Manhattan, bis in die Nähe der Stelle, wo die Fäh­ren zu den Inseln „Liberty Island“ und „Ellis Island“ abfahren. Wir fahren um ca. 10 Uhr zuerst zur Liberty Island, auf der sich die berühmte 46 m hohe Freiheits­statue befindet. Da gerade außer uns noch einige hundert andere Touristen den Wunsch haben, auf die Krone der Freiheitsstatuen hinaufzusteigen, und sich be­reits eine lange Schlange gebildet hat, beschließen wir die Skyline von Manhat­tan lediglich vom Boden aus zu betrachten. Danach fahren wir weiter zur „Ellis Island“, wo wir aber nicht aussteigen und gleich wieder nach Manhattan zurück­fahren.

Von der Südspitze von Manhattan aus spazieren wir zuerst zur Wall Street, im Zentrum des Fi­nanzviertel von New York. Hier befinden sich u.a. das New York Stock Exchange, die Hauptbörse der Stadt, zahlreiche weitere Banken- und Bürowol­kenkratzer, darunter der namenlose sechsthöchste Wolkenkratzer von New York und die Trinity Church.

Anschließend spazieren wir zum in der Nähe gelegenen World Trade Center. Das World Trade Center in New York ist mit seinen 110 Stockwerken und einer Höhe von 420 m das nach dem 1996 fertiggestellten Wolkenkratzer in Kuala Lumpur und dem Sears-Tower in Chicago derzeit dritthöchste Gebäude der Welt. Die beiden Zwillingshochhäuser South Tower und North Tower gründen auf 21 m in den Schieferfelsen eingelassene Fundamente und erheben sich auf quadrati­schen Grundrissen von 63 m Seitenlänge als scharfkantige Turmklötze. Bei der Errichtung wurden insgesamt rund 180.000 Tonnen Stahl verbaut und 4800 km elektrische Leitungen verlegt. In den Büros sind heute rund 50.000 Beschäftigte tätig, zu denen täglich etwa 80.000 Besucher hinzukommen. Zur Beförderung stehen in jedem Hochhaus 104 Fahrstühle zur Verfügung. Wir fahren mit einem davon zum 107. Stock und anschließend mit der Treppe zum 110. Stock, der gleichzeitig das Dach des Gebäudes ist. Von dort aus genießen wir einen unbe­schreiblich schönen Ausblick auf den gesamten Südteil der Stadt.

Wer hätte zu diesem Zeitpunkt gedacht, dass es einige Jahre später das World Trade Center nicht mehr geben wird….?

Nach der Besichtigung des World Trade Centers beginnen wir unseren Fußmarsch in Richtung Norden. Wir gehen auf dem Broadway zuerst bis zur Universität. Auf dem Weg dorthin holen wir im Vorbeigehen bei einem McDonald ein kleines Mittagessen, das wir aber auf einer Bank neben der Straße essen, um dabei ein wenig die gehetzten Stadtmenschen zu beobachten und die zutraulichen Tauben mit kleinen Bröseln zu füttern. Au­ßerdem ist es im Freien zurzeit bei etwa 28 °C sehr warm und in den mit zahlrei­chen Klimaanlagen ausgestatteten Restaurants ist es für uns viel zu kalt. Ur­sprünglich wollten wir in einem Restaurant zu mittag essen, doch heute ist der „Labour Day“, ein Feiertag, an dem alle Restaurants, an denen wir vorbeigehen, geschlossen und nur die Imbußbuden und Selbstbedienungs-Restaurants geöffnet sind!

Schließlich spazieren wir die 5. Avenue weiter bis zu unserem Hotel, wo wir ein exklusives Nachtmahl genießen.

Ein paar Schnappschüsse…

DI, 3.9.

Nach einem kleinen „Frühstück“ im Bett, das wir uns schon gestern in einem Su­permarkt gekauft hatten, warten wir in der Lobby auf unsere Reiseleiterin, die uns heute planmäßig um 7.30 Uhr abholen soll. Ein wenig später als geplant werden wir dann auch von Gloria Gauthier, der Reiseleiterin für die nächsten 18 Tage, abgeholt und steigen in „Bus 3“ ein. Insgesamt fahren fünf Busse zur glei­chen Zeit von der Reiseorganisation „ATI-Tours“ durch den Osten Nordameri­kas. In unserem „Bus 3“ sind insgesamt außer der amerikanischen Reiseleiterin Gloria und dem norwegischen Buschauffeur Tom noch 40 Reisende. Davon 35 Deutsche, 2 Schweizer und 3 Österreicher. Gloria begrüßt uns freundlich und er­klärt uns, was uns in den nächsten Wochen in etwa erwartet. Meistens werden wir um etwa 6 Uhr aufgeweckt und ca. um 8 Uhr fahren wir dann mit dem Bus weiter. Wir werden nie länger als 2 Stunden durchgehend fahren. Immer wieder gibt es kurze Jausen- oder WC-Pausen. Heute fahren wir, von einer kurzen Pause unterbrochen, durch den Bundesstaat Connecticut und dessen Hauptstadt Hartford und dann weiter in Richtung Bo­ston.

Unsere Fahrtstrecke am 3.9. von New York bis Boston:


Um 13 Uhr kommen wir schließlich in Boston an und besuchen dort den „Quincy Market“. Es hat 29 °C. Boston ist die Hauptstadt des Bundesstaates Massachusetts und mit 2,87 Mio. Einwohnern im Großraum der Stadt nicht nur die größte Stadt sondern auch die bedeutendste Wirtschafts- Handels- und Kulturmetropole Neuenglands. Anschließend marschieren wir mit der Gruppe entlang dem „Freedom Trail“, ei­nem durch rote Pflastersteine gekennzeichneten 5 km langen Weg, der zu allen Sehenswürdigkeiten der Stadt führt, durch die Altstadt.
Wir sehen zuerst das „Old Statehouse“, eines der ältesten Gebäude von Boston, dann die Old City Hall, das Old Corner Book Store, das State House, und schließlich den Stadtpark.

Später fahren wir zum Hancock Tower. Bei dem 60 stöckigen, 241 m hohen Glaspalast handelt es sich um das höchste Haus von Massachusetts, auf den wir mit dem Aufzug auf das oberste Stockwerk fahren und einen Blick auf Boston genießen können.
Nach einer Pause im Hotel „Park Plaza“, in dem wir die folgende Nacht verbrin­gen werden, von 16-17,30 Uhr, fahren wir mit einem „Old Town Trolley“ (Foto unten) durch das abendliche Boston und durch die Nachbar- und Universitätsstadt Cambridge. 

Der Abschluss des heutigen Tages findet im Hafen in einem Gasthaus statt, wo ich zum ersten und wahrscheinlich letzten Mal einen echten Hummer esse.
Etwa um 22 Uhr kehren wir zu unserem Hotel zurück.

MI, 4.9.
Heute haben wir eine lange Fahrtstrecke durch die beiden Bundesstaaten New Hampshire (Hauptstadt: Concorde) und Maine (Hauptstadt: Augusta) vor uns. Die Fahrt von Boston bis Québec. 

Unsere Fahrtstrecke am 4.9.:



Um ½ 8 Uhr verlassen wir Boston und fahren durch das Städtchen Kennebunk, wo sich das Haus von Ex-President George Bush befindet. (Foto unten)



Nach dem Mittagessen von 12-13 Uhr in Skowhegan fahren wir weiter bis Québec, wo wir am Abend bei unserem Hotel Ramada ankommen.

Nächstes Mal im Reisearchiv geht diese Reise „USA/KANADA – zu den Höhepunkten der amerikanischen Ostküste“ weiter in Kanada. Dann führt uns die Tour unter anderem nach Ottawa, Quebec, Toronto und auch zu den Niagarafällen bei Buffalo….

Unser Garten Anfang März

Der Frühling, zumindest meteorologisch, ist da und es scheint kein Schnee mehr zu kommen. 
Auf alle Fälle sind bei uns die Gartenarbeiten schon in vollem Gang!


Schon Ende Februar habe ich mit dem Bau eines neuen etwas größeren Hochbeetes begonnen, das jetzt bereits fertig ist und nur mehr auf das Befüllen mit Erdmaterial wartet.

Die Stauden wurden großteils geschnitten… die Obstbäume warten noch auf den Schnitt.

Weil es schon so warm ist, hat schon vieles zu blühen begonnen:

Am 7. März haben wir auch schon die erste Suppe aus dem eigenen Garten gegessen.
Eine Wildkräutersuppe mit Spitzwegerich, Brennessel, Labkraut, Giersch, Vogelmiere und Bärlauch…

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