Wöllersdorf

Wanderung am 14.11.2012

An diesem trüben kühlen Novembertag hatte ich am Nachmittag Zeit und bin trotz dem scheinbar schlechten Wetter durch den Wald marschiert. Als Ziel heute habe ich mir Wöllersdorf ausgesucht, weil ich dort einige interessante Plätze besuchen möchte… ja, und ein paar Geocaching-Dosen waren auch zu suchen..!

Erste Station: Die Annakapelle an einem Feldrand neben dem Hügel nördlich von Wöllersdorf

 

Die Annakapelle befindet sich auf dem Feldweg Anna Steurergasse zwischen Wöllersdorf und Steinabrückl.

Es handelt sich um einen spätgotischen Türstock bzw. Tabernakel mit Walmdach. Die Einrichtung ist einfach, Holzkreuz mit Corpus, Bildern, Leuchten und naiver Steinfigur „Denkender Heiland“ im Tabernakel. Die Inschrift lautet „Heilige Mutter Anna, bitte für uns“. Es gibt es jedoch keine genaue Entstehungs- bzw. Zeitzuordnung. Sie könnte eventuell aus der Georgskapelle (Pfarrkirche Wöllersdorf) stammen.


Weiter geht der Weg steil durch den Wald in Richtung Norden.

Hier gibt es auch einen Naturlehrpfad des Verschönerungsvereines Wöllerdorf.

 

Blick in die trübe Landschaft. Links im Bild der Fischauer Berg:


Wöllersdorf-Steinabrückl liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 14,46 Quadratkilometer. 43,2 Prozent der Fläche sind bewaldet. Die beiden Katastralgemeinden, die auch eigene Ortschaften sind, sind Steinabrückl und Wöllersdorf. 

Blick vom Hügel auf dieses große Bürogebäude:

Schleichweg unter die Autobahn durch…

 

Herbstlicher Trampelpfad

  


Letzte „Station“ meiner heutigen kurzen Wanderung:
Der Naturbadeteich und Feuchtbiotop an der Piesting.


 



Im Sommer werden wir hier sicher einmal – vielleicht nach einer Einkaufstour in Wiener Neustadt – herfahren und baden gehen!

Wöllersdorf

Wanderung am 14.11.2012

An diesem trüben kühlen Novembertag hatte ich am Nachmittag Zeit und bin trotz dem scheinbar schlechten Wetter durch den Wald marschiert. Als Ziel heute habe ich mir Wöllersdorf ausgesucht, weil ich dort einige interessante Plätze besuchen möchte… ja, und ein paar Geocaching-Dosen waren auch zu suchen..!

Erste Station: Die Annakapelle an einem Feldrand neben dem Hügel nördlich von Wöllersdorf

 

Die Annakapelle befindet sich auf dem Feldweg Anna Steurergasse zwischen Wöllersdorf und Steinabrückl.

Es handelt sich um einen spätgotischen Türstock bzw. Tabernakel mit Walmdach. Die Einrichtung ist einfach, Holzkreuz mit Corpus, Bildern, Leuchten und naiver Steinfigur „Denkender Heiland“ im Tabernakel. Die Inschrift lautet „Heilige Mutter Anna, bitte für uns“. Es gibt es jedoch keine genaue Entstehungs- bzw. Zeitzuordnung. Sie könnte eventuell aus der Georgskapelle (Pfarrkirche Wöllersdorf) stammen.


Weiter geht der Weg steil durch den Wald in Richtung Norden.

Hier gibt es auch einen Naturlehrpfad des Verschönerungsvereines Wöllerdorf.

 

Blick in die trübe Landschaft. Links im Bild der Fischauer Berg:


Wöllersdorf-Steinabrückl liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 14,46 Quadratkilometer. 43,2 Prozent der Fläche sind bewaldet. Die beiden Katastralgemeinden, die auch eigene Ortschaften sind, sind Steinabrückl und Wöllersdorf. 

Blick vom Hügel auf dieses große Bürogebäude:

Schleichweg unter die Autobahn durch…

 

Herbstlicher Trampelpfad

  


Letzte „Station“ meiner heutigen kurzen Wanderung:
Der Naturbadeteich und Feuchtbiotop an der Piesting.


 



Im Sommer werden wir hier sicher einmal – vielleicht nach einer Einkaufstour in Wiener Neustadt – herfahren und baden gehen!

3-Hügel-Tour bei Puchberg

Wanderung am 8.11.2012

Heute habe ich mir den Nachmittag für eine kleine Wanderung in der Nähe der Rax freigenommen.

Da es aber jetzt schon sehr zeitig finster wird, kann ich keine richtige Raxtour mehr machen, sondern ich bin stattdessen, ausgehend von Losenheim bei Puchberg zuerst in Richtung Mamauwiese gewandert und dann über drei kleinere Hügel – alle ca 1000 m hoch – marschiert und dann zum Auto zurück…

 
Auf dem Weg von Losenheim Richtung Schneeberg bzw Mamauwiese

 
kurze Zeit später – Blick zurück ins Tal
Im Bildmitte im Tal: Die Talstation des Salamander-Sesselliftes auf den Schneeberg

 
der erste Hügel – ein Hügel auf der „Dürren Leiten“ in der Nähe der „Putzwiesen“..
Blick Richtung Nordosten

 
Ein hohler Baum am Wege

 
Am nächsten Hügel – dem Abfall, 966 hm, angekommen!


 
das Gipfelkreuz am „Abfall“… ein etwas anderes Gipfelkreuz!

Im Anschluss an den Abfall bin ich noch über einen mir unbekannten 999m hohen Hügel drübergewandert, danach ging es sehr steil hinab Richtung Schneeberg und schließlich zurück nach Losenheim, wo ich mein Auto stehengelassen habe…


zurück in Losenheim – Blick zurück auf den Abfall im Hintergrund der höhere Hügel

Um 16,30 bin ich wieder zu Hause…. es war wieder einmal eine schnelle intensive anstrengende aber auch schöne Tour!

3-Hügel-Tour bei Puchberg

Wanderung am 8.11.2012

Heute habe ich mir den Nachmittag für eine kleine Wanderung in der Nähe der Rax freigenommen.

Da es aber jetzt schon sehr zeitig finster wird, kann ich keine richtige Raxtour mehr machen, sondern ich bin stattdessen, ausgehend von Losenheim bei Puchberg zuerst in Richtung Mamauwiese gewandert und dann über drei kleinere Hügel – alle ca 1000 m hoch – marschiert und dann zum Auto zurück…

 
Auf dem Weg von Losenheim Richtung Schneeberg bzw Mamauwiese

 
kurze Zeit später – Blick zurück ins Tal
Im Bildmitte im Tal: Die Talstation des Salamander-Sesselliftes auf den Schneeberg

 
der erste Hügel – ein Hügel auf der „Dürren Leiten“ in der Nähe der „Putzwiesen“..
Blick Richtung Nordosten

 
Ein hohler Baum am Wege

 
Am nächsten Hügel – dem Abfall, 966 hm, angekommen!


 
das Gipfelkreuz am „Abfall“… ein etwas anderes Gipfelkreuz!

Im Anschluss an den Abfall bin ich noch über einen mir unbekannten 999m hohen Hügel drübergewandert, danach ging es sehr steil hinab Richtung Schneeberg und schließlich zurück nach Losenheim, wo ich mein Auto stehengelassen habe…


zurück in Losenheim – Blick zurück auf den Abfall im Hintergrund der höhere Hügel

Um 16,30 bin ich wieder zu Hause…. es war wieder einmal eine schnelle intensive anstrengende aber auch schöne Tour!

Am Himberg

Wanderung am 1.11.2012

Unser heutiges Ziel: der Gipfel des Himberges bei Puchberg.
Der Weg befindet sich auf dem „Geschichts- und Kulturpfad“ von Puchberg und führt uns über 363 hm vorbei an einigen schönen Aussichtspunkten auf den Gipfel des 948 m hohen Himberges.

Bis zur Errichtung des Sesselliftes 1949, des ersten in Niederösterreich, wurde der Berg nicht oft bestiegen. Zusammen mit dem Einer-Sessellift legte man in den darauf folgenden Jahren neue Wanderwege und einen Naturpark mit verschiedenen Tiergehegen an. Von da an war er neben dem Schneeberg einer der meist besuchten Berge in der Region. Deshalb wurde in der Nähe des Gipfels eine Schutzhütte gebaut, das Himberg-Haus. Der Sessellift wurde wegen Sicherheitsmängel am Ende des 20. Jahrhunderts abmontiert und die Schutzhütte ein paar Jahre später wegen zu geringer Besucherzahlen aufgegeben.
Die Liftschneise des Sesselliftes ist noch zu sehen. Die Talstation wurde vor ein paar Jahren Stützpunkt des Österreichischen Bergrettungsdienstes. Die Bergstation wurde entfernt, die Gehege wurden aufgelassen. Die Wanderwege werden Jahr für Jahr schlechter begehbar.

Beim Theresienfels gibt es eine erste schöne Aussicht und es befindet sich hier auch ein Bankerl. Berühmt geworden ist dieser Platz aber leider durch einen tragischen Vorfall, als sich hier im Jahre 1926 der Österreichische Biologe Paul Kammerer das Leben nahm, nachdem er öffentlich beschuldigt wurde, seine Forschungsergebnisse bzgl. Vererbungslehre massiv gefälscht zu haben.
Die nächste schöne Aussicht mit Bankerl gibt es bei der Geierwand:
Blick von der Geierwand ins Tal. Im Bildhintergrund die Kirche von Puchberg
auf dem Weg haben wir eine Geocache-Dose gefunden…
das Himberghaus neben dem Gipfel des Himberges

Die Allelujahöhle
Im Zuge der Belagerung Wiens kamen die Osmanen 1683 auch nach Puchberg. Der Sage nach flüchtete ein Teil der Bevölkerung in die Allelujahöhle auf der Nordseite des Himbergs. Um nicht entdeckt zu werden, schickten sie eine Frau mit ihrem schreienden Kind weg. Allerdings wurden die Osmanen durch eine Feuerstelle aufmerksam und töteten alle Flüchtlinge. Lediglich die ausgeschlossene Mutter und das Kind überlebten. Der Schneebergautor J. A. Schultes hat angeblich im 19. Jahrhundert Menschenknochen an jener Stelle gefunden.
Für den gemütlichen Auf- und Abstieg haben wir ca 3 Stunden gebraucht. Es war eine schöne Wanderung!

Am Himberg

Wanderung am 1.11.2012

Unser heutiges Ziel: der Gipfel des Himberges bei Puchberg.
Der Weg befindet sich auf dem „Geschichts- und Kulturpfad“ von Puchberg und führt uns über 363 hm vorbei an einigen schönen Aussichtspunkten auf den Gipfel des 948 m hohen Himberges.

Bis zur Errichtung des Sesselliftes 1949, des ersten in Niederösterreich, wurde der Berg nicht oft bestiegen. Zusammen mit dem Einer-Sessellift legte man in den darauf folgenden Jahren neue Wanderwege und einen Naturpark mit verschiedenen Tiergehegen an. Von da an war er neben dem Schneeberg einer der meist besuchten Berge in der Region. Deshalb wurde in der Nähe des Gipfels eine Schutzhütte gebaut, das Himberg-Haus. Der Sessellift wurde wegen Sicherheitsmängel am Ende des 20. Jahrhunderts abmontiert und die Schutzhütte ein paar Jahre später wegen zu geringer Besucherzahlen aufgegeben.
Die Liftschneise des Sesselliftes ist noch zu sehen. Die Talstation wurde vor ein paar Jahren Stützpunkt des Österreichischen Bergrettungsdienstes. Die Bergstation wurde entfernt, die Gehege wurden aufgelassen. Die Wanderwege werden Jahr für Jahr schlechter begehbar.

Beim Theresienfels gibt es eine erste schöne Aussicht und es befindet sich hier auch ein Bankerl. Berühmt geworden ist dieser Platz aber leider durch einen tragischen Vorfall, als sich hier im Jahre 1926 der Österreichische Biologe Paul Kammerer das Leben nahm, nachdem er öffentlich beschuldigt wurde, seine Forschungsergebnisse bzgl. Vererbungslehre massiv gefälscht zu haben.
Die nächste schöne Aussicht mit Bankerl gibt es bei der Geierwand:
Blick von der Geierwand ins Tal. Im Bildhintergrund die Kirche von Puchberg
auf dem Weg haben wir eine Geocache-Dose gefunden…
das Himberghaus neben dem Gipfel des Himberges

Die Allelujahöhle
Im Zuge der Belagerung Wiens kamen die Osmanen 1683 auch nach Puchberg. Der Sage nach flüchtete ein Teil der Bevölkerung in die Allelujahöhle auf der Nordseite des Himbergs. Um nicht entdeckt zu werden, schickten sie eine Frau mit ihrem schreienden Kind weg. Allerdings wurden die Osmanen durch eine Feuerstelle aufmerksam und töteten alle Flüchtlinge. Lediglich die ausgeschlossene Mutter und das Kind überlebten. Der Schneebergautor J. A. Schultes hat angeblich im 19. Jahrhundert Menschenknochen an jener Stelle gefunden.
Für den gemütlichen Auf- und Abstieg haben wir ca 3 Stunden gebraucht. Es war eine schöne Wanderung!
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