#220: Mönichkirchen – am Schaukelweg

Am 16. September wollten wir mit den Kindern den neuen „Schaukelweg“ am Wechsel bei Mönichkirchen besuchen und dort wandern.

Wie wir jedoch in Mönichkirchen ankommen, ist leider der Sessellift ausser Betrieb.
Jetzt haben wir uns dazu entschlossen, trotzdem auf den Berg zu marschieren und die ganze Strecke mit beiden Kindern zu versuchen. 


Ein paar Fotos von der Wanderung bergauf:

Nach einiger Zeit waren wir dann auch schon am Berg und weil unser großer Jonas so tüchtig war und fast alles selber gegangen ist, sind wir dann auch noch den Schaukelweg abgegangen…

„Almrauschen“

In der Balancierplatte waren Kugeln, die beim Bewegen der Platte eine Art „Rauschen“ erzeugen…

Dadurch, dass immer wieder Stationen mit schönen Schaukeln, Sitzgelegenheiten und Interessantem für die Kinder waren, wurde unseren Burschen auch nie langweilig und die Wanderung kurzweiliger und weniger anstrengend.

Blick vom Gipfel auf die Bergstation des Vierersesselliftes bzw Talstation des zweiten Sesselliftes…

„Milchkannenkegeln“

„Synchronschaukel“

„Hängemattenwald“

„Glockenschaukel“

„Ungleiche Wippen“


„Pendelkörbe“

„Wipp-Mühle“

Nach dem Schaukelweg waren wir kurz um Alpengasthof und die Kinder danach beim Spielplatz..

Wasserfall am Weg…

Die wahrscheinlich größte Milchkanne der Welt…


Jonas hatte immer noch genug Energie für den Downhill-Lauf….

Ich bin sehr stolz auf unseren 4jährigen.. Fast 10 Kilometer und über 300 Höhenmeter selber gegangen und danach noch ein Lauf ins Tal..!



Es war ein sehr schöner Wandertag der allen gefallen hat! Sehr empfehlenswert und vor allem auch für Familien mit (kleinen) Kindern geeignet. Wir haben die Tour mit unseren beiden (2 und 4 Jahre) auch relativ problemlos ohne Sessellift geschafft. Mit Sessellift wäre es natürlich weniger anstrengend, allerdings ist der Lift im Herbst nur am Wochenende in Betrieb…

#220: Mönichkirchen – am Schaukelweg

Am 16. September wollten wir mit den Kindern den neuen „Schaukelweg“ am Wechsel bei Mönichkirchen besuchen und dort wandern.

Wie wir jedoch in Mönichkirchen ankommen, ist leider der Sessellift ausser Betrieb.
Jetzt haben wir uns dazu entschlossen, trotzdem auf den Berg zu marschieren und die ganze Strecke mit beiden Kindern zu versuchen. 


Ein paar Fotos von der Wanderung bergauf:

Nach einiger Zeit waren wir dann auch schon am Berg und weil unser großer Jonas so tüchtig war und fast alles selber gegangen ist, sind wir dann auch noch den Schaukelweg abgegangen…

„Almrauschen“

In der Balancierplatte waren Kugeln, die beim Bewegen der Platte eine Art „Rauschen“ erzeugen…

Dadurch, dass immer wieder Stationen mit schönen Schaukeln, Sitzgelegenheiten und Interessantem für die Kinder waren, wurde unseren Burschen auch nie langweilig und die Wanderung kurzweiliger und weniger anstrengend.

Blick vom Gipfel auf die Bergstation des Vierersesselliftes bzw Talstation des zweiten Sesselliftes…

„Milchkannenkegeln“

„Synchronschaukel“

„Hängemattenwald“

„Glockenschaukel“

„Ungleiche Wippen“


„Pendelkörbe“

„Wipp-Mühle“

Nach dem Schaukelweg waren wir kurz um Alpengasthof und die Kinder danach beim Spielplatz..

Wasserfall am Weg…

Die wahrscheinlich größte Milchkanne der Welt…


Jonas hatte immer noch genug Energie für den Downhill-Lauf….

Ich bin sehr stolz auf unseren 4jährigen.. Fast 10 Kilometer und über 300 Höhenmeter selber gegangen und danach noch ein Lauf ins Tal..!



Es war ein sehr schöner Wandertag der allen gefallen hat! Sehr empfehlenswert und vor allem auch für Familien mit (kleinen) Kindern geeignet. Wir haben die Tour mit unseren beiden (2 und 4 Jahre) auch relativ problemlos ohne Sessellift geschafft. Mit Sessellift wäre es natürlich weniger anstrengend, allerdings ist der Lift im Herbst nur am Wochenende in Betrieb…

#219: Arzberg Käse und Hubschrauberflug

Betriebsausflug nach Arzberg am 4.10.2014

Am heutigen Samstag, 4.10., fuhren wir nach Arzberg bei Passeil in die Steiermark.


Zuerst haben wir das Silberbergwerk besucht, das einzige noch befahrbare Silberbergwerk der Oststeiermark.

Foto unten: Quarzit-Schaustück neben dem Eingang zum Bergwerk


Die 1242 erstmals erwähnte Knappenkirche ist den Heiligen Jakob und Georg geweiht und erhielt ihr heutiges Aussehen durch einen großen Umbau 1787. 1992/93 erfolgte eine vollständige Außen- und Innenrenovierung, bei der der 200 Jahre alte Originalzustand größtenteils wieder hergestellt wurde (außen bleigraue Färbelung und innen die Apsisbemalung des bekannten Rokokomalers Adam Ritter von Mölkh). In der Kirche befindet sich u.a. ein ca. 200 Jahre altes Ölgemälde der Hl. Barbara (Schutzpatronin der Bergleute). Im Jahr 2010 wurde auch die 1832 erbaute Kirchenorgel einer Gesamtrenovierung unterzogen.

Abgebaut wurden anfangs nur silberhältige Bleierze. Zinkerze wurden erst viel später gewonnen. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte der Bergbau in Arzberg eine sehr wechselhafte Geschichte. Seine Blüte erreichte er im 18. Jahrhundert, als bis zu 130 Knappen beschäftigt waren. Im Jahre 1927 wurde der Betrieb endgültig eingestellt.

Die silberführenden Blei-Zink-Lagerstätten im Raum Arzberg wurden in den Jahren 1972 bis 1975 von der Bleiberger-Bergwerks Union (BBU) eingehend untersucht. Maßgeblichen Anteil an diesen Untersuchungen, insbesondere was das geologische Umfeld und die Planung von Bohrungen zur Tiefenaufklärung betrifft hatte Leopold Weber. Er war zu dieser Zeit noch Assistent und führte im Auftrag der BBU umfangreiche lagerstättenbezogene, geologische Kartierungen Obertage und in den noch zugänglichen Grubenbauen durch. Diese Kenntnisse und die Verbundenheit mit dem Bergbau haben Leopold Weber in späteren Jahren dazu bewogen, die noch zugänglichen Teile, des Arzberger Silberbergwerkes als Schaubergwerk, aber auch als Lehr- und Übungsstollen für die Fachstudenten der Hochschule, allen voran der Montanuniversität Leoben, zu erhalten.



In den Jahren 1994/95 wurde ein Teil des alten Grubengebäudes von der Gemeinde Arzberg zu einem 550 m langen Schau- und Lehrstollen umgebaut und für Besucher zugänglich gemacht. Das Schaubergwerk bietet dem Interessierten die Gelegenheit, die geheimnisvolle Welt unter Tage zu bewundern und die oft mühsamen Methoden der Erzgewinnung zu verstehen. Auch dem Fachmann dient es als Lehrobjekt, um die Bildungs-Bedingungen und den geologischen Werdegang von Lagerstätten studieren zu können.


Die gesamte Strecke war etwa 1 Kilometer und leicht begehbar. Man überwindet dabei über einige Stiegen einen Höhenunterschied von etwa 8 Meter. Im Stollen herrscht immer eine Temperatur von rund 10° C, egal ob im Sommer oder im Winter.

Wir wurden in drei Gruppen eingeteilt und die Führer haben uns auf dem Weg durch den Berg so einiges Interessantes erklärt…

Die Gemeinde Arzberg ist seit mindestens 800 Jahren besiedelt und verdankt seinen Namen dem Bergbau. Seit 1862 ist Arzberg eine eigene Pfarre. Durch die Jahrhunderte war das Leben der Bewohner am Zusammenfluss von Moder und Raab am Eingang zur Raabklamm immer wieder durch verheerende Hochwässer gefährdet, die schwere Schäden anrichteten.

Unmittelbar neben dem Bergwerk gab es ein leckeres Mittagessen…


Nach der Mittagspause sind wir zur Sennerei Leitner in Tulwitz gefahren, wo einige Sorten des Almenland Stollenkäses hergestellt werden.



Nach der kurzen Führung durch den Betrieb gab es leckeren Apfelsaft und vor allem auch den „Almenland Stollenkäse“ zu verkosten.


Mehr Info: http://www.almenland-stollenkaese.at/

.. Danach sind wir durch die wunderschöne Landschaft der Region „Almenland“ bis Kindberg im Mürztal weitergefahren…



… wo wir schließlich beim „Schwammerlwirt“ Pölzl angelangt sind.

http://www.schwammerlwirt-poelzl.at/

Hier hatte jeder die Möglichkeit, einen kurzen Rundflug mit einem Hubschrauber zu genießen!

Auf alle Fälle hatten wir wieder einen wunderschönen Ausflug mit netten Leuten in traumhafter Umgebung und das Wetter hat mitgespielt!

#219: Arzberg Käse und Hubschrauberflug

Betriebsausflug nach Arzberg am 4.10.2014

Am heutigen Samstag, 4.10., fuhren wir nach Arzberg bei Passeil in die Steiermark.


Zuerst haben wir das Silberbergwerk besucht, das einzige noch befahrbare Silberbergwerk der Oststeiermark.

Foto unten: Quarzit-Schaustück neben dem Eingang zum Bergwerk


Die 1242 erstmals erwähnte Knappenkirche ist den Heiligen Jakob und Georg geweiht und erhielt ihr heutiges Aussehen durch einen großen Umbau 1787. 1992/93 erfolgte eine vollständige Außen- und Innenrenovierung, bei der der 200 Jahre alte Originalzustand größtenteils wieder hergestellt wurde (außen bleigraue Färbelung und innen die Apsisbemalung des bekannten Rokokomalers Adam Ritter von Mölkh). In der Kirche befindet sich u.a. ein ca. 200 Jahre altes Ölgemälde der Hl. Barbara (Schutzpatronin der Bergleute). Im Jahr 2010 wurde auch die 1832 erbaute Kirchenorgel einer Gesamtrenovierung unterzogen.

Abgebaut wurden anfangs nur silberhältige Bleierze. Zinkerze wurden erst viel später gewonnen. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte der Bergbau in Arzberg eine sehr wechselhafte Geschichte. Seine Blüte erreichte er im 18. Jahrhundert, als bis zu 130 Knappen beschäftigt waren. Im Jahre 1927 wurde der Betrieb endgültig eingestellt.

Die silberführenden Blei-Zink-Lagerstätten im Raum Arzberg wurden in den Jahren 1972 bis 1975 von der Bleiberger-Bergwerks Union (BBU) eingehend untersucht. Maßgeblichen Anteil an diesen Untersuchungen, insbesondere was das geologische Umfeld und die Planung von Bohrungen zur Tiefenaufklärung betrifft hatte Leopold Weber. Er war zu dieser Zeit noch Assistent und führte im Auftrag der BBU umfangreiche lagerstättenbezogene, geologische Kartierungen Obertage und in den noch zugänglichen Grubenbauen durch. Diese Kenntnisse und die Verbundenheit mit dem Bergbau haben Leopold Weber in späteren Jahren dazu bewogen, die noch zugänglichen Teile, des Arzberger Silberbergwerkes als Schaubergwerk, aber auch als Lehr- und Übungsstollen für die Fachstudenten der Hochschule, allen voran der Montanuniversität Leoben, zu erhalten.



In den Jahren 1994/95 wurde ein Teil des alten Grubengebäudes von der Gemeinde Arzberg zu einem 550 m langen Schau- und Lehrstollen umgebaut und für Besucher zugänglich gemacht. Das Schaubergwerk bietet dem Interessierten die Gelegenheit, die geheimnisvolle Welt unter Tage zu bewundern und die oft mühsamen Methoden der Erzgewinnung zu verstehen. Auch dem Fachmann dient es als Lehrobjekt, um die Bildungs-Bedingungen und den geologischen Werdegang von Lagerstätten studieren zu können.


Die gesamte Strecke war etwa 1 Kilometer und leicht begehbar. Man überwindet dabei über einige Stiegen einen Höhenunterschied von etwa 8 Meter. Im Stollen herrscht immer eine Temperatur von rund 10° C, egal ob im Sommer oder im Winter.

Wir wurden in drei Gruppen eingeteilt und die Führer haben uns auf dem Weg durch den Berg so einiges Interessantes erklärt…

Die Gemeinde Arzberg ist seit mindestens 800 Jahren besiedelt und verdankt seinen Namen dem Bergbau. Seit 1862 ist Arzberg eine eigene Pfarre. Durch die Jahrhunderte war das Leben der Bewohner am Zusammenfluss von Moder und Raab am Eingang zur Raabklamm immer wieder durch verheerende Hochwässer gefährdet, die schwere Schäden anrichteten.

Unmittelbar neben dem Bergwerk gab es ein leckeres Mittagessen…


Nach der Mittagspause sind wir zur Sennerei Leitner in Tulwitz gefahren, wo einige Sorten des Almenland Stollenkäses hergestellt werden.



Nach der kurzen Führung durch den Betrieb gab es leckeren Apfelsaft und vor allem auch den „Almenland Stollenkäse“ zu verkosten.


Mehr Info: http://www.almenland-stollenkaese.at/

.. Danach sind wir durch die wunderschöne Landschaft der Region „Almenland“ bis Kindberg im Mürztal weitergefahren…



… wo wir schließlich beim „Schwammerlwirt“ Pölzl angelangt sind.

http://www.schwammerlwirt-poelzl.at/

Hier hatte jeder die Möglichkeit, einen kurzen Rundflug mit einem Hubschrauber zu genießen!

Auf alle Fälle hatten wir wieder einen wunderschönen Ausflug mit netten Leuten in traumhafter Umgebung und das Wetter hat mitgespielt!

#218: Theresienfeld – Kleine Expedition am Tirolerbach

Am 15.9. waren wir nach einem Einkauf in Wiener Neustadt bei Theresienfeld unterwegs.

Wir waren auf der Suche nach dem Ende des Tirolerbaches…

Auszug aus Wikipedia:

Der Tirolerbach ist ein künstliches Bewässerungssystem in der niederösterreichischen Ortschaft Theresienfeld. Der Name rührt daher, dass ein großer Teil der Siedler, die sich in Theresienfeld im 18. Jh. niederließen, aus Tirol stammten. Der ca. 5,3 km lange Bewässerungskanal wird von der Piesting bei Wöllersdorf gespeist und ist bis in die Ortsmitte von Theresienfeld geführt. Dort wird das Wasser verteilt und mittels Schleusensysteme auf die landwirtschaftlich genutzten Flächen geleitet.


Auszug aus einer historischen Landkarte über das Bewässerungssystem in Theresienfeld:



Das gesamte Netz mit allen Nebenkanälen umfasst ungefähr 30 km. Errichtet wurde das Bewässerungssystem im Zuge der Ortsgründung ab 1763 in der Zeit von Maria Theresia. Pioniere gruben und führten das System als Kanal mit Holzeinfassung aus. Um 1832 wurden die westlich gelegenen Kanäle mit Steinen ausgekleidet und erweitert. Erst um 1950 wurde der Kanal in Beton gefasst, so dass die Wasserverluste durch Versickerung wesentlich reduziert werden konnten. Dieses Brauchwassersystem ist bis heute in Betrieb und wird durch die Wassergenossenschaft Theresienfeld gewartet.



Unser Weg führte uns daher von der Bundesstraße aus immer weiter Richtung Osten…

… bis sich schließlich nach einiger Zeit der Bach schlängelte und die Landschaft sumpfig wurde…



Hier endet der Tirolerbach, der als künstliches Bewässerungssystem für die Felder um Theresienfeld im 18. Jhdt. hergestellt wurde. Er mündet hier in einen Teich, den die Bauern ebenfalls zur Bewässerung für ihre Felder in der Umgebung verwenden. Der Teich ist manchmal auch leer (meist im Winter), da der ihn speisende Tirolerbach über Schleusensysteme umgeleitet werden kann.


Oberhalb des Teiches wurde der Tirolerbach in Mäandern neu angelegt, Sumpfpflanzen, Schilf sowie jede Menge neuer Bäume wurden neben dem Bach gepflanzt. Hier soll ein neues Biotop entstehen. Der Blechwall rundherum dient dem Kröten- und Kleintierschutz. Die Neuanlage dieses „Sumpf-Fleckchens“ geschah im Zuge des Baus der Umfahrungsstrasse Sollenau/Theresienfeld (auch „Neue B17“), die im Jänner 2013 eröffnet wurde. Nachdem die neue Strasse aus Lärmschutzgründen tiefer angelegt wurde, musste als Zubringer zu den Feldern und ansässigen Schotterwerken eine Brücke über die Umfahrungsstrasse angelegt werden. Über diese Brücke wird der Tirolerbach in einem Rohr rübergeleitet.


#218: Theresienfeld – Kleine Expedition am Tirolerbach

Am 15.9. waren wir nach einem Einkauf in Wiener Neustadt bei Theresienfeld unterwegs.

Wir waren auf der Suche nach dem Ende des Tirolerbaches…

Auszug aus Wikipedia:

Der Tirolerbach ist ein künstliches Bewässerungssystem in der niederösterreichischen Ortschaft Theresienfeld. Der Name rührt daher, dass ein großer Teil der Siedler, die sich in Theresienfeld im 18. Jh. niederließen, aus Tirol stammten. Der ca. 5,3 km lange Bewässerungskanal wird von der Piesting bei Wöllersdorf gespeist und ist bis in die Ortsmitte von Theresienfeld geführt. Dort wird das Wasser verteilt und mittels Schleusensysteme auf die landwirtschaftlich genutzten Flächen geleitet.


Auszug aus einer historischen Landkarte über das Bewässerungssystem in Theresienfeld:



Das gesamte Netz mit allen Nebenkanälen umfasst ungefähr 30 km. Errichtet wurde das Bewässerungssystem im Zuge der Ortsgründung ab 1763 in der Zeit von Maria Theresia. Pioniere gruben und führten das System als Kanal mit Holzeinfassung aus. Um 1832 wurden die westlich gelegenen Kanäle mit Steinen ausgekleidet und erweitert. Erst um 1950 wurde der Kanal in Beton gefasst, so dass die Wasserverluste durch Versickerung wesentlich reduziert werden konnten. Dieses Brauchwassersystem ist bis heute in Betrieb und wird durch die Wassergenossenschaft Theresienfeld gewartet.



Unser Weg führte uns daher von der Bundesstraße aus immer weiter Richtung Osten…

… bis sich schließlich nach einiger Zeit der Bach schlängelte und die Landschaft sumpfig wurde…



Hier endet der Tirolerbach, der als künstliches Bewässerungssystem für die Felder um Theresienfeld im 18. Jhdt. hergestellt wurde. Er mündet hier in einen Teich, den die Bauern ebenfalls zur Bewässerung für ihre Felder in der Umgebung verwenden. Der Teich ist manchmal auch leer (meist im Winter), da der ihn speisende Tirolerbach über Schleusensysteme umgeleitet werden kann.


Oberhalb des Teiches wurde der Tirolerbach in Mäandern neu angelegt, Sumpfpflanzen, Schilf sowie jede Menge neuer Bäume wurden neben dem Bach gepflanzt. Hier soll ein neues Biotop entstehen. Der Blechwall rundherum dient dem Kröten- und Kleintierschutz. Die Neuanlage dieses „Sumpf-Fleckchens“ geschah im Zuge des Baus der Umfahrungsstrasse Sollenau/Theresienfeld (auch „Neue B17“), die im Jänner 2013 eröffnet wurde. Nachdem die neue Strasse aus Lärmschutzgründen tiefer angelegt wurde, musste als Zubringer zu den Feldern und ansässigen Schotterwerken eine Brücke über die Umfahrungsstrasse angelegt werden. Über diese Brücke wird der Tirolerbach in einem Rohr rübergeleitet.


Mein Sommer 2014

Kurzer Film über meinen Sommer 2014…..


HD einstellen und Ton aufdrehen nicht vergessen!!

hier klicken

REISEARCHIV: Reise 11 – Ein Wochenende in Budapest

BUDAPEST
18.-20. August 1997

MO, 18.08.1997

Um 8,04 Uhr fahre ich von Gloggnitz mit dem Zug Richtung Wien. In Wiener Neustadt steige ich in den Schnellzug Richtung Budapest um und komme um 12,05 am Westbahnhof Budapest an. Zwischendurch von 10,30 bis 11,30 Uhr gibt es einen Brunch im Zug. Nach der Ankuft spaziere ich zu Fuß vom Bahnhof über die Rákóczi-Straße Richtung Süden bis zur Donau und suche ein passendes Hotel weil ich dieses Mal noch keines im Vorhinein gebucht habe. 

Hier ein paar Fotos vom ersten Rundgang…

Ich wandere vom Hotel zur Oper, weiter zur Kirche, Bahnhof bis zur Fußgängerzone. Von dert weg zur Donau wo es Lifemusik im Freien gibt. Danach spaziere ich zum Bowling-Pub, zum Automaten-Kasino und zurück in die Innenstadt.


Foto unten: das Vígszínház oder Lustspieltheater am Ring

Dieses Foto erinnert mich an Venedig…. 
Ganz links am Bild befindet sich das Parlamentsgebäude…

Am Donaustrand:

Hotel Hilton und der Hügel wo sich der Stadtteil Buda befindet:

Blick auf den Burgpalast:


Der Burgpalast auf dem Burgberg im Burgviertel ist das größte Gebäude Ungarns und das wohl bekannteste Gebäude der Hauptstadt Budapest. Es nimmt den gesamten Südteil des Burgbergs ein.

Die königliche Residenz überragt die Millionenmetropole als das höchstgelegene Gebäude und ist von allen Richtungen in seinen ganzen Ausmaßen gut zu erkennen. Die Geschichte des Burgpalastes reicht bis in die Anfänge des 13. Jahrhunderts zurück, als König Béla der IV. hier eine Burg errichten ließ. Ab dieser Zeit war der Palast Residenz der ungarischen Könige. In den Jahrhunderten danach hinterließ jede Herrscher- und Stilepoche ihre Spuren an dem Gebäudekomplex. Man erweiterte, man erneuerte Teile und man fügte Anbauten hinzu. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurden große Teile des Palastes zerstört, welche man aber durch ausgedehnte Rekonstruktionsarbeiten bis in die heutige Zeit hinein größtenteils wiederherstellen konnte. Genutzt wird der Burgpalast heute überwiegend von Museen, aber auch für repräsentative Anlässe der ungarischen Regierung.

Blick auf den Burgberg von einer anderen Perspektive – in Bildmitte sieht man die Mathiaskirche:

Endlich um 14 Uhr finde ich ein einigermaßen passendes Hotel, das Hotel Taverna, allerdings nur für eine Nacht. 

Mein Hotel:


Nach dem Einchecken besichtige ich von 14-18 Uhr das Burgviertel im Stadtteil Buda.

Auf dem nächsten Foto sieht man einige wichtige Gebäude des Burgviertels: die Mathiaskirche, rechts daneben das Hilton. Davor befindet sich die reformierte Kirche am Szilágyi Dezso-Platz.


Zwei Fotos von der Mathiaskirche:

Auch ein wichtiges Gebäude in Buda – die Fischerbastei:


Die Fischerbastei ist ein von Frigyes Schulek von 1895 bis 1902 errichtetes, neoromanisches Monument in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Es erhebt sich auf dem Burgberg an der Stelle des mittelalterlichen Fischmarkts von Buda. Der Name stammt von einer Fischergilde, für die das Monument errichtet wurde. Diese Gilde hatte im Mittelalter diesen Abschnitt der Stadtmauer zu verteidigen. Das skurrile Bauwerk, das mit seinen konischen Türmen an die Zelte der Magyaren erinnern soll, wird als Aussichtsterrasse auf Donau und Pest genutzt.

Vor der Bastei steht eine Bronze-Reiterstatue von König Stephan I. dem Heiligen, der das Christentum in Ungarn verbreitete. 1906 wurde sie vom Bildhauer Alajos Stróbl entworfen und gefertigt. Das Postament der Statue wurde nach Plänen von Frigyes Schulek im neoromanischen Stil errichtet. Es ist mit Zierelementen geschmückt, die das Leben des Königs darstellen.

Vom Burgberg hat man einen tollen Ausblick auf die Donau und den anderen Stadtteil Pest:

Das Parlamentsgebäude:

Das Parlament – Zoomaufnahme:

… zum Parlamentsgebäude bin ich danach gleich hinspaziert, um mir dieses interessante Bauwerk genauer anzusehen:

Von 18-20,30 Uhr mache ich eine Pause im Hotel und danach beginnt mein großer Abendspaziergang bis ca 0,30 Uhr durch die Stadt. 


Kettenbrücke bei Nacht…

DI, 19.08.1997

Heute stehe ich um 9 Uhr auf, genieße bis 10 Uhr das tolle Frühstück vom Buffet und verlasse anschließend bereits das Hotel und checke bei der vom Hotel empfohlenen Pension „City Panzió Pilvax“ ein, weil das Hotel für die nächste Nacht bereits ausgebucht ist.



Danach fahre ich mit der Metro zum Parlament und anschließend weiter zur Margareteninsel, wo ich eine Pause im dortigen Freibad verbringe und auch gleich ein kleines Mittagessen (Palatschinken) genehmige. 



Unten: Plan der Margareteninsel


Am Nachmittag fahre ich zum Stadtwäldchen, dem Varósliget und besuche dort den Tiergarten. 

Dann spaziere ich zu Fuß bis zum Heldenplatz und dann weiter durch die Stadt. 

Foto unten: der Heldenplatz von Budapest mit dem Milleniumsdenkmal

Um 19 Uhr komme ich wieder zum Hotel zurück, mache eine Stunde Pause, und danach einen Abendspaziergang mit dem Fotoapparat zur Donau (Kettenbrücke, Elisabethbrücke). Dann bringe ich den Fotoapparat zum Hotel zurück und genieße bis 3 Uhr früh die Stadt bei Nacht. (Café Underground, Tanzlokale, Pubs in der Nähe des „Oktogon“, Fußgängerzone und Disco „Hully Gully“)

MI, 20.08.1997
Um 9 Uhr stehe ich auf, frühstücke wieder bis 10 Uhr am Buffet, und verlasse anschließend wieder das Hotel. Bis 11 Uhr spaziere ich noch kurz ein letztes Mal durch die Stadt und fahre dann schließlich mit dem Zug wieder nach Hause wo ich um ca 17 Uhr in Gloggnitz ankomme.

demnächst -> nächste Reise: Reise 12: Barcelona – Stadt der ständigen Erneuerung

REISEARCHIV: Reise 11 – Ein Wochenende in Budapest

BUDAPEST
18.-20. August 1997

MO, 18.08.1997

Um 8,04 Uhr fahre ich von Gloggnitz mit dem Zug Richtung Wien. In Wiener Neustadt steige ich in den Schnellzug Richtung Budapest um und komme um 12,05 am Westbahnhof Budapest an. Zwischendurch von 10,30 bis 11,30 Uhr gibt es einen Brunch im Zug. Nach der Ankuft spaziere ich zu Fuß vom Bahnhof über die Rákóczi-Straße Richtung Süden bis zur Donau und suche ein passendes Hotel weil ich dieses Mal noch keines im Vorhinein gebucht habe. 

Hier ein paar Fotos vom ersten Rundgang…

Ich wandere vom Hotel zur Oper, weiter zur Kirche, Bahnhof bis zur Fußgängerzone. Von dert weg zur Donau wo es Lifemusik im Freien gibt. Danach spaziere ich zum Bowling-Pub, zum Automaten-Kasino und zurück in die Innenstadt.


Foto unten: das Vígszínház oder Lustspieltheater am Ring

Dieses Foto erinnert mich an Venedig…. 
Ganz links am Bild befindet sich das Parlamentsgebäude…

Am Donaustrand:

Hotel Hilton und der Hügel wo sich der Stadtteil Buda befindet:

Blick auf den Burgpalast:


Der Burgpalast auf dem Burgberg im Burgviertel ist das größte Gebäude Ungarns und das wohl bekannteste Gebäude der Hauptstadt Budapest. Es nimmt den gesamten Südteil des Burgbergs ein.

Die königliche Residenz überragt die Millionenmetropole als das höchstgelegene Gebäude und ist von allen Richtungen in seinen ganzen Ausmaßen gut zu erkennen. Die Geschichte des Burgpalastes reicht bis in die Anfänge des 13. Jahrhunderts zurück, als König Béla der IV. hier eine Burg errichten ließ. Ab dieser Zeit war der Palast Residenz der ungarischen Könige. In den Jahrhunderten danach hinterließ jede Herrscher- und Stilepoche ihre Spuren an dem Gebäudekomplex. Man erweiterte, man erneuerte Teile und man fügte Anbauten hinzu. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurden große Teile des Palastes zerstört, welche man aber durch ausgedehnte Rekonstruktionsarbeiten bis in die heutige Zeit hinein größtenteils wiederherstellen konnte. Genutzt wird der Burgpalast heute überwiegend von Museen, aber auch für repräsentative Anlässe der ungarischen Regierung.

Blick auf den Burgberg von einer anderen Perspektive – in Bildmitte sieht man die Mathiaskirche:

Endlich um 14 Uhr finde ich ein einigermaßen passendes Hotel, das Hotel Taverna, allerdings nur für eine Nacht. 

Mein Hotel:


Nach dem Einchecken besichtige ich von 14-18 Uhr das Burgviertel im Stadtteil Buda.

Auf dem nächsten Foto sieht man einige wichtige Gebäude des Burgviertels: die Mathiaskirche, rechts daneben das Hilton. Davor befindet sich die reformierte Kirche am Szilágyi Dezso-Platz.


Zwei Fotos von der Mathiaskirche:

Auch ein wichtiges Gebäude in Buda – die Fischerbastei:


Die Fischerbastei ist ein von Frigyes Schulek von 1895 bis 1902 errichtetes, neoromanisches Monument in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Es erhebt sich auf dem Burgberg an der Stelle des mittelalterlichen Fischmarkts von Buda. Der Name stammt von einer Fischergilde, für die das Monument errichtet wurde. Diese Gilde hatte im Mittelalter diesen Abschnitt der Stadtmauer zu verteidigen. Das skurrile Bauwerk, das mit seinen konischen Türmen an die Zelte der Magyaren erinnern soll, wird als Aussichtsterrasse auf Donau und Pest genutzt.

Vor der Bastei steht eine Bronze-Reiterstatue von König Stephan I. dem Heiligen, der das Christentum in Ungarn verbreitete. 1906 wurde sie vom Bildhauer Alajos Stróbl entworfen und gefertigt. Das Postament der Statue wurde nach Plänen von Frigyes Schulek im neoromanischen Stil errichtet. Es ist mit Zierelementen geschmückt, die das Leben des Königs darstellen.

Vom Burgberg hat man einen tollen Ausblick auf die Donau und den anderen Stadtteil Pest:

Das Parlamentsgebäude:

Das Parlament – Zoomaufnahme:

… zum Parlamentsgebäude bin ich danach gleich hinspaziert, um mir dieses interessante Bauwerk genauer anzusehen:

Von 18-20,30 Uhr mache ich eine Pause im Hotel und danach beginnt mein großer Abendspaziergang bis ca 0,30 Uhr durch die Stadt. 


Kettenbrücke bei Nacht…

DI, 19.08.1997

Heute stehe ich um 9 Uhr auf, genieße bis 10 Uhr das tolle Frühstück vom Buffet und verlasse anschließend bereits das Hotel und checke bei der vom Hotel empfohlenen Pension „City Panzió Pilvax“ ein, weil das Hotel für die nächste Nacht bereits ausgebucht ist.



Danach fahre ich mit der Metro zum Parlament und anschließend weiter zur Margareteninsel, wo ich eine Pause im dortigen Freibad verbringe und auch gleich ein kleines Mittagessen (Palatschinken) genehmige. 



Unten: Plan der Margareteninsel


Am Nachmittag fahre ich zum Stadtwäldchen, dem Varósliget und besuche dort den Tiergarten. 

Dann spaziere ich zu Fuß bis zum Heldenplatz und dann weiter durch die Stadt. 

Foto unten: der Heldenplatz von Budapest mit dem Milleniumsdenkmal

Um 19 Uhr komme ich wieder zum Hotel zurück, mache eine Stunde Pause, und danach einen Abendspaziergang mit dem Fotoapparat zur Donau (Kettenbrücke, Elisabethbrücke). Dann bringe ich den Fotoapparat zum Hotel zurück und genieße bis 3 Uhr früh die Stadt bei Nacht. (Café Underground, Tanzlokale, Pubs in der Nähe des „Oktogon“, Fußgängerzone und Disco „Hully Gully“)

MI, 20.08.1997
Um 9 Uhr stehe ich auf, frühstücke wieder bis 10 Uhr am Buffet, und verlasse anschließend wieder das Hotel. Bis 11 Uhr spaziere ich noch kurz ein letztes Mal durch die Stadt und fahre dann schließlich mit dem Zug wieder nach Hause wo ich um ca 17 Uhr in Gloggnitz ankomme.

demnächst -> nächste Reise: Reise 12: Barcelona – Stadt der ständigen Erneuerung

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten