#290: Kindberg – Sonnenweg

Am 1. September bin ich mit dem Mountainbike am Sonnenweg im Stanzertal unterwegs…

Ausgangspunkt meiner Fahrt war das Dorf Stanz in der Nähe von Kindberg.


Die Gemeinde Stanz im Mürztal hat ca 1800 Einwohner und liegt ca. 9 km östlich von Kindberg entfernt. Kindberg liegt direkt an der S6 im Mürztal. Der Ort befindet sich in einem ruhigen Seitental des Mürztales auf einer Seehöhe von 660 Metern über dem Meer. Neben den zahlreichen Wandermöglichkeiten, bietet der Ort einen eigenen Badeteich, Tennisplätze und die Möglichkeit des Reitens an.

Direkt im Zentrum des Ortes stelle ich mein Auto ab und befinde mich schon bald darauf am Sonnenweg…  Hier im Bild eine „Sonnenuhr“- im Bildhintergrund der Vollmond

Der Stanzer Sonnenweg ist ein schöner Rundweg, auf dem man die Kraft der Sonne und ihre Bedeutung für das Leben durch diverse Sonnenobjekte spüren, erleben und sehen kann. Kulturhistorische Kostbarkeiten am Weg bieten interessante Einblicke. Es ist eine technisch leichte Wanderung für die ganze Familie und einer der schönsten Themenwege der Steiermark. Der Rundwanderweg kann an vielen Stellen abgekürzt werden.



Kurzer Abstecher zum „Biotop“:

Brücke zur Insel im Biotop


Der Stanzer Sonnenweg am Fuße der Fischerbacher Alpen, inmitten der Mürztaler Streuobstregion macht das Wandern zum Erlebnis. Kulturhistorische Kostenbarkeiten in der Ulrichskirche, der Ulrichsbrunnen, sowie die funktionsfähige, begehbare Schaumühle, die Schauschmiede mit angeschlossener Rauchkuchl und das große bunte Fadenkreuz am Waldrand nahe der Waldkapelle zeigen neben dem Kunstgarten die Vielfalt des Angebotes rund um den Ort Stanz im Mürztal. Man kann die Sonnenobjekte entlang des Weges bestaunen, welche von regionalen Firmen und Handwerksbetrieben gestaltet wurden. Bei den einzelnen Objekten werden die unterschiedlichsten Aspekte des Einflusses der Sonne auf das Leben der Menschen aufgezeigt.


Nach kurzer Zeit geht der Weg immer stetig bergauf und durch den Wald…

Nach kurzer Steigung gibt es schon die erste von mehreren „Getränkestationen“ auf dem Weg. Hier sind die gekühlten Getränke unter der Erde und können gegen freie Spende gekauft und konsumiert werden!


… wieder eine Sonnenstation mit Aussicht auf den Ort!


„Mühlrad“

.. immer wieder gibt es Aussichtsbankerl und Jausenbankerl…!



Die Sonnenalleen sind Abschnitte des Sonnenwegs, auf denen man die Kraft der Sonne und ihre Bedeutung für das Leben auf unserer Erde spüren, erleben und sehen kann. Man hat die Möglichkeit sich auf einem „Sonnenthron“ auszuruhen oder sich unter die „Energiespirale“ zu legen, um die kosmischen Kräfte auf sich wirken zu lassen. Man hat auch die Möglichkeit, als Lichtpartikel symbolisch von der Sonne zur Erde zu „reisen“. Man kann die Wärme der Sonnenstrahlen auf dem schwarzen Stein fühlen und den technischen Einsatz von Solarzellen an Modellobjekten wie dem „Sonnenrad“ erleben! 

Bei den sieben Sonnenstationen entlang des Weges gibt es kulinarische Genüsse und wenn man genug Zeit hat, kann man nach der Wanderung die Stimmung am idyllischen Stanzer Naturbadeteich genießen!



Trinkpause Nr. 3 

Blick auf einen Teil von Stanz. Im Hintergrund sieht man die Pfarrkirche St. Katharina auf einem kleinen Hügel

Wieder im Tal angelangt – hier Blick in die Ulrichskirche


In Stanz gibt es zwei Kirchen. Hier die Ulrichskirche etwas außerhalb des Zentrums.

Die zweite Kirche, die Pfarrkirche St. Katharina, befindet sich unmittelbar im Zentrum auf einem Hügel.

Blick auf die Ulrichskirche von der anderen Talseite…

 

Blick auf die Pfarrkirche St. Katharina…

Die Waldkapelle…

Aufgang vom Ortszentrum zur Pfarrkirche:

Pfarrkirche St. Katharina…

Letzter Blick auf die Kirche – es war eine schöne Tour!

#290: Kindberg – Sonnenweg

Am 1. September bin ich mit dem Mountainbike am Sonnenweg im Stanzertal unterwegs…

Ausgangspunkt meiner Fahrt war das Dorf Stanz in der Nähe von Kindberg.


Die Gemeinde Stanz im Mürztal hat ca 1800 Einwohner und liegt ca. 9 km östlich von Kindberg entfernt. Kindberg liegt direkt an der S6 im Mürztal. Der Ort befindet sich in einem ruhigen Seitental des Mürztales auf einer Seehöhe von 660 Metern über dem Meer. Neben den zahlreichen Wandermöglichkeiten, bietet der Ort einen eigenen Badeteich, Tennisplätze und die Möglichkeit des Reitens an.

Direkt im Zentrum des Ortes stelle ich mein Auto ab und befinde mich schon bald darauf am Sonnenweg…  Hier im Bild eine „Sonnenuhr“- im Bildhintergrund der Vollmond

Der Stanzer Sonnenweg ist ein schöner Rundweg, auf dem man die Kraft der Sonne und ihre Bedeutung für das Leben durch diverse Sonnenobjekte spüren, erleben und sehen kann. Kulturhistorische Kostbarkeiten am Weg bieten interessante Einblicke. Es ist eine technisch leichte Wanderung für die ganze Familie und einer der schönsten Themenwege der Steiermark. Der Rundwanderweg kann an vielen Stellen abgekürzt werden.



Kurzer Abstecher zum „Biotop“:

Brücke zur Insel im Biotop


Der Stanzer Sonnenweg am Fuße der Fischerbacher Alpen, inmitten der Mürztaler Streuobstregion macht das Wandern zum Erlebnis. Kulturhistorische Kostenbarkeiten in der Ulrichskirche, der Ulrichsbrunnen, sowie die funktionsfähige, begehbare Schaumühle, die Schauschmiede mit angeschlossener Rauchkuchl und das große bunte Fadenkreuz am Waldrand nahe der Waldkapelle zeigen neben dem Kunstgarten die Vielfalt des Angebotes rund um den Ort Stanz im Mürztal. Man kann die Sonnenobjekte entlang des Weges bestaunen, welche von regionalen Firmen und Handwerksbetrieben gestaltet wurden. Bei den einzelnen Objekten werden die unterschiedlichsten Aspekte des Einflusses der Sonne auf das Leben der Menschen aufgezeigt.


Nach kurzer Zeit geht der Weg immer stetig bergauf und durch den Wald…

Nach kurzer Steigung gibt es schon die erste von mehreren „Getränkestationen“ auf dem Weg. Hier sind die gekühlten Getränke unter der Erde und können gegen freie Spende gekauft und konsumiert werden!


… wieder eine Sonnenstation mit Aussicht auf den Ort!


„Mühlrad“

.. immer wieder gibt es Aussichtsbankerl und Jausenbankerl…!



Die Sonnenalleen sind Abschnitte des Sonnenwegs, auf denen man die Kraft der Sonne und ihre Bedeutung für das Leben auf unserer Erde spüren, erleben und sehen kann. Man hat die Möglichkeit sich auf einem „Sonnenthron“ auszuruhen oder sich unter die „Energiespirale“ zu legen, um die kosmischen Kräfte auf sich wirken zu lassen. Man hat auch die Möglichkeit, als Lichtpartikel symbolisch von der Sonne zur Erde zu „reisen“. Man kann die Wärme der Sonnenstrahlen auf dem schwarzen Stein fühlen und den technischen Einsatz von Solarzellen an Modellobjekten wie dem „Sonnenrad“ erleben! 

Bei den sieben Sonnenstationen entlang des Weges gibt es kulinarische Genüsse und wenn man genug Zeit hat, kann man nach der Wanderung die Stimmung am idyllischen Stanzer Naturbadeteich genießen!



Trinkpause Nr. 3 

Blick auf einen Teil von Stanz. Im Hintergrund sieht man die Pfarrkirche St. Katharina auf einem kleinen Hügel

Wieder im Tal angelangt – hier Blick in die Ulrichskirche


In Stanz gibt es zwei Kirchen. Hier die Ulrichskirche etwas außerhalb des Zentrums.

Die zweite Kirche, die Pfarrkirche St. Katharina, befindet sich unmittelbar im Zentrum auf einem Hügel.

Blick auf die Ulrichskirche von der anderen Talseite…

 

Blick auf die Pfarrkirche St. Katharina…

Die Waldkapelle…

Aufgang vom Ortszentrum zur Pfarrkirche:

Pfarrkirche St. Katharina…

Letzter Blick auf die Kirche – es war eine schöne Tour!

#289: Wien – Am Wilden Berg und Durchhäuser der Altstadt

Am 31.8.2015 war ich wieder einmal in Wien. Und wieder einmal habe ich viel Neues gesehen und es war sehr spannend…

Zuerst war ich am „Wilden Berg„. Der Wilde Berg ist ein 370 m hoher Berg im 23. Wiener Gemeindebezirk Liesing. Er ist der höchste Berg im Bezirksteil Mauer und der dritthöchste des Gemeindebezirks. Neben dem Wilden Berg liegt der Georgenberg. Dort kann man unter anderem die Wotrubakirche bestaunen. Die römisch-katholische Kirche aus Betonblöcken wird auch „Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit“ genannt. Die Wotrubakirche liegt auf dem Areal der ehemaligen Luftnachrichtentruppen-Kaserne in Liesing.



Nahe der Kirche befindet sich der Sterngarten, eine als Freiluftplanetarium dienende Betonplattform:

Schnappschüsse am Wilden Berg:

 

Nach dieser kurzen Tour in Mauer bin ich mit dem Auto zum Donaukanal gefahren.. Von dort ging die Fahrt mit dem Rad durch die Innenstadt von Wien…



Ein paar Schnappschüsse… hier ein schöner Blick auf die Urania…

Die Urania ist ein Volksbildungshaus mit Sternwarte in der Uraniastraße. Der Verein wurde 1897 gegründet und nahm 1910 sein im neobarockem Stil gehaltenes Vereinshaus in Betrieb. Heute ist die Wiener Urania eine Einrichtung der „Wiener Volkshochschulen GmbH“. Das zwischen 2000 und 2003 erneuerte Urania-Gebäude enthält heute die Volkshochschule, eine Sternwarte, ein Kino, das Urania-Puppentheater und ein Café-Bar-Restaurant. 

Im Haus befinden sich zahlreiche Vortrags- und Präsentationsräume für unterschiedlichste Verwendungszwecke, wie sie für das breite Kursangebot der Volkshochschule benötigt werden. Jedes Semester stehen ca. 450 Volkshochschulkurse, etwa 100 Vorträge, sowie Kulturfestivals, Symposien, Diskussionsveranstaltungen, Filmvorführungen, etc. zu den unterschiedlichsten Themen auf dem Programm.



Die Sternwarte am Dach der Wiener Urania ist Österreichs älteste und zugleich modernste Volkssternwarte. Die Urania Sternwarte – ausgestattet mit einem leistungsfähigen automatischen Doppelteleskop – eröffnet trotz der Helligkeit der umgebenden Stadt astronomische Beobachtungsmöglichkeiten am Stand der Technik. Unter der Beobachtungskuppel befindet sich ein 12-eckiger Raum – genannt „Laterne“, der für Vorträge genutzt wird.




Nächstes Foto: die „österreichische Postsparkasse„. Das achtstöckige Gebäude ist die aktuelle Zentrale der BAWAG P.S.K. und ist eines der berühmtesten Jugendstilgebäude Wiens.

Schließlich bin ich am Stephansplatz angelangt…


Ich befinde mich jetzt beim „Stock im Eisen„. Der Stock-im-Eisen ist der mittlere Teil einer zweiwipfeligen Zwieselfichte aus dem Mittelalter, die über und über mit Nägeln beschlagen wurde. Man nennt solche Stämme auch Nagelbäume. Der Wiener Stock-im-Eisen ist der älteste noch erhaltene Nagelbaum, die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1533. Das Original steht heute noch in Wien hier am Stock-im-Eisen-Platz 3, am Eck zwischen Graben und Kärntner Straße, dem sogenannten Palais Equitable.

Schräg gegenüber befindet sich seit einer gefühlten Ewigkeit eine in Wien ungemein beliebte Konditoreikette, deren Name an eine Oper von Verdi erinnert. Ich passiere diese Richtung Osten in die Singerstraße

Am Haus der Aida mit seiner schönen Fassade steht über einem Balkon direkt über einer Nische „Zum goldenen Becher“. 

Die blutige Geschichte dazu hat aber nichts mit einem Becher zu tun: ein junger Protestant entriß 1549 bei einer Fronleichnamsprozession dem Bischof die Monstranz und schleuderte diese fluchend weg. Dafür gäbe es heute nicht einmal einen Verweis, aber zu dieser Zeit wurden ihm für die Gotteslästerung Zunge und Hand unsanft entfernt und er selbst lebendig verbrannt. Ein Gedenkstein erinnerte an dieser Stelle als Warnung an alle anderen.


Der Singerstraße folgend blicke ich an der nächsten Ecke nach links – es gibt dort eine prächtige Sicht auf das Dach des Stephansdoms und das alte Wappen mit dem Doppeladler. 

Nach einigen Schritten weiter in der Singerstraße ehe ich plötzlich ein geöffnetes Tor: das Haus des Deutschen Ordens. Ich gehe in das Haus hinein und finde unter anderem diese Tafel…

Der Deusche Ritterorden war der erste Orden, der von den Nazis verboten wurde. Er wurde zur Zeit der Kreuzzüge im Heiligen Land gegründet und kam 1210 nach Wien. In der Deutschordenskirche finden auch Gottesdienste in ungarischer Sprache statt. Dieses Haus ist eines der vielen Wiener Durchhäuser: man geht hinein und kommt anderswo wiederheraus. Das darf nicht mit den unzähligen Hinterhöfen in Deutschland verwechselt werden, diese sind nämlich verkehrstechnisch gesehen Sackgassen.

Ich durchquere den Hof diagonal und bleib im Torbogen stehen. Dort findet man eine Tafel der „Träger der Mozart-Medaille der Mozartgemeinde Wien“. Auch die Wiener Philharmoniker sind dort verzeichnet. Durch den Torbogen weiter komme ich in den nächsten Hof. Links käme ich wieder zum Stephansplatz, daher halte ich mich rechts und kommen so wieder auf die Singerstaße zurück.

Weiter Richtung Osten erreiche ich die Blutgasse, in die ich links einbiege. Nach einigen Metern erreiche ich den Eingang „Blutgasse 9“ und gehen durch die enge Holztür hinein. Ich gehe weiter, bis ich in einem Innenhof lande. Mitten im Hof befindet sich ein unter Naturschutz stehender riesiger Baum, eine über 250 Jahre alte morgenländische Platane.

 

… ein Teil der Blutgasse ist die wahrscheinlich schmalste Gasse von Wien…

 

Ich gehe nicht zurück, sondern suche einen anderen Ausgang. Dort warten auf mich einige Stufen hinauf und mehrere hinunter. Ein Eisentor stellt mich vor eine Entscheidung – ich entschließe mich für „links hinauf“.


Ich komme in einen Pawlatschenhof (das stammt aus dem Tschechischen und bedeutet ungefähr soviel wie „Laubengänge“) – man glaubt hier irgendwie, schon weit weg von der Großstadt zu sein. Zu den Bewohnern dieses komplizierten Baukomplexes gehörte früher auch der Komponist Wenzel Müller. Seine bekannteste Melodie war „Brüderlein fein“.


       


Ich verlasse den Pawlatschenhof geradeaus weitergehend und erreiche wieder die Blutgasse. Beim Durchgehen komme ich beim „Peace Museum Vienna“ vorbei…


Die Blutgasse…Die Gegend, genannt Blutgassenviertel, zählt zu den ältesten und malerischsten der Stadt. Die Häuser der Blutgasse gehen in ihren Fundamenten bis ins Mittelalter zurück.


1368 wird sie als Kotgässel bei den Deutschen Herren erstmals genannt, 1392 nur als Kotgässel bezeichnet. Weitere Nennungen der Gasse sprechen von der Gasse hinter den Deutschen Herren (1394), vom Kergässel (1406 und 1411), von der Blutgasse (seit 1547) und der Milchgasse (1600); seit 1862 gilt die amtliche Bezeichnung Blutgasse. Die Deutung dieser Namen gilt als unklar, obwohl der Namen Kotgässel mit dem Zustand der Straße in Zusammenhang zu stehen scheint.

Um den Namen Blutgasse zu erklären gibt es eine Überlieferung, die von Schlachthäusern in der Gegend spricht, wobei das dabei vergossene Blut durch die Gasse gelaufen sein soll; eine andere Überlieferung bringt den Namen mit den Tempelrittern in Zusammenhang, die 1312 im Fähnrichhof niedergemetzelt worden sein sollen, worauf die Gasse voll mit ihrem vergossenen Blute gewesen sei. Beide Geschichten werden von Historikern nicht als stichhaltig erachtet.



Ich folge der Blutgasse nach Nordosten und erreiche die Domgasse. Im Haus Domgasse 8 wohnte und starb Franz Kolschitzky. Dieser bekam 1683 zur Zeit der Türkenbelagerung den Auftrag, sich durch die feindlichen Linien zu schmuggeln und mit dem Befreiungsheer Kontakt aufzunehmen. Das gelang und als Belohnung für seine Verdienste erhielt er auf eigenen Wunsch einige Säcke mit grünen Bohnen, welche die Osmanen bei ihrer Flucht zurückgelassen hatten. Mit diesem türkischen Kaffeebestand gründete er das erste Wiener Kaffeehaus und versüßte das Getränk mit Milch und Zucker – erfand also den kleinen Braunen. Eine wirklich schöne Geschichte mit nur einem Fehler: sie stimmt nicht. Schon einige Jahre vorher gründete nämlich ein Armenier das erste Kaffeehaus Wiens an der Adresse Rotenturmstraße 14.



Ich gehe nach links und dann gleich wieder rechts zur Schulerstraße und überquere diese Richtung Norden. Die Strobelgasse führt mich zur Wollzeile.



In dieser ältesten bekannten Straßenbezeichnung Wiens gehe ich nach Westen, bis wir nach 50 Metern zu einem Hauseingang mit der Nummer „Wollzeile 5“ komme. Gleich beim Eingang befinden sich auch links und rechts vertikale längliche Hinweise auf ein bekanntes Gasthaus im Durchgang. Das Gasthaus Figlmüller ist eine der traditionellsten Institutionen der Wiener Kulinarik: das Wiener Schnitzel ist dort stets größer als der Teller.


Auf der anderen Seite des Durchgangs erwartet mich ein Platz namens Lugeck, den ich hinter dem Rücken von Johannes Gensfleisch (besser bekannt als Gutenberg) überquere. Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg gilt als Erfinder des modernen Buchdrucks mit beweglichen Metalllettern (Mobilletterndruck) und der Druckerpresse.


Ich gehe in die Köllnerhofgasse nach Norden geradeaus weiter. Jedoch nicht bis zum Ende, sondern ich biege kurz vorher rechts in die kurze Grashofgasse ein. An der Hausfront vor dem Eingang der Grashofgasse ist eine Darstellung mit einer Vielzahl kleinerer Inschriften des Stiftes Heiligenkreuz zu sehen, welche aus der Zeit um 1953 stammen muss, als der Hof nach dem Weltkrieg großflächig renoviert worden war.



Beim Tor mit der Adresse Grashofgasse 3 bleibe ich stehen. Hier steht groß „Achtung Privatgrundstück“ geschrieben. Man darf aber durchgehen nur Fahrradfahren ist nicht erlaubt.




Ich gehe hindurch und befinde mich im Heiligenkreuzer Hof. Die Anlage gehört noch heute dem Zisterzienserstift Heiligenkreuz im Wienerwald und diente früher als Markt, wo das Stift seine eigenen Produkte (Wein, Schuhe,…) verkaufen konnte. Heute ist es praktisch ein großer Privatparkplatz. Besonders am Wochenende ist das hier trotzdem (ohne die vielen parkenden Autos) eine Oase der Ruhe.

… ein paar Schnappschüsse…

 

Auch ein „Fundstück“ im Hof:

Ich durchquere den Hof und erreiche die Schönlaterngasse.


Die Fassade des Hauses Nr. 7 zeigt einen skurrilen Text samt Bild – es ist das Basiliskenhaus: ein Spitzenprodukt der mittelalterlichen Gentechnik als Mischung aus Kröte, Hahn und Schlange mit tödlich giftspeiendem Atem. Die damals massenweise Sterbenden waren eher auf dort austretende giftige Erdgase zurückzuführen, aber der Wiener hat ja Fantasie und mag solche Legenden. Gegenüber bei Haus Nr. 6 hängt übrigens die Laterne, welcher die Gasse ihren Namen verdankt.


Bei der Gastwirtschaft „zum Basilisken“ befindet sich auch eine Statue…

Blick auf einen Teil der Fassade des Heiligenkreuzerhofes… 

Ich gehe nach Südwesten bis zur nächsten Quergasse, der Sonnenfelsgasse und biege links in diese ein. Nach wenigen Metern erreiche ich den uralten Dr.-Ignaz-Seipel-Platz. Hier befand sich fast 500 Jahre lang die Alte Universität und noch heute die Akademie der Wissenschaften – beherrscht wird der Platz aber von der Jesuitenkirche.



Die Jesuiten hatten im 17.Jahrhundert großen Einfluß und durften sogar die Professoren der Universitäts ernennen. Wahrscheinlich hatten sie damals auch ein großes soziales Netzwerk – ob das „Faithbook“ hieß ? Wenn das Tor der Kirche offen ist, dann geh‘ ein paar Schritte hinein und inspiziere die Kuppel – sie ist nur eine Täuschung und eine Spitzenleistung der Scheinarchitektur.

Ich überquere den Platz diagonal und gehen die Bäckerstraße in Richtung Südosten weiter und überquere die Postgasse, bis ich den Dr.-Karl-Lueger-Platz erreiche.

Hier befindet sich auch ein Modell des Stephansdomes…

Nach dieser interessanten Runde durch die Altstadt von Wien fahre ich mit dem Rad wieder zurück zum Donaukanal. Hier noch ein paar schöne Schnappschüsse…


Und wieder bin ich bei der „Urania“ angekommen. Dort, wo meine Radrunde vor ein paar Stunden begonnen hat…


Alle Bilder (c) NaturReisen 2015

#289: Wien – Am Wilden Berg und Durchhäuser der Altstadt

Am 31.8.2015 war ich wieder einmal in Wien. Und wieder einmal habe ich viel Neues gesehen und es war sehr spannend…

Zuerst war ich am „Wilden Berg„. Der Wilde Berg ist ein 370 m hoher Berg im 23. Wiener Gemeindebezirk Liesing. Er ist der höchste Berg im Bezirksteil Mauer und der dritthöchste des Gemeindebezirks. Neben dem Wilden Berg liegt der Georgenberg. Dort kann man unter anderem die Wotrubakirche bestaunen. Die römisch-katholische Kirche aus Betonblöcken wird auch „Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit“ genannt. Die Wotrubakirche liegt auf dem Areal der ehemaligen Luftnachrichtentruppen-Kaserne in Liesing.



Nahe der Kirche befindet sich der Sterngarten, eine als Freiluftplanetarium dienende Betonplattform:

Schnappschüsse am Wilden Berg:

 

Nach dieser kurzen Tour in Mauer bin ich mit dem Auto zum Donaukanal gefahren.. Von dort ging die Fahrt mit dem Rad durch die Innenstadt von Wien…



Ein paar Schnappschüsse… hier ein schöner Blick auf die Urania…

Die Urania ist ein Volksbildungshaus mit Sternwarte in der Uraniastraße. Der Verein wurde 1897 gegründet und nahm 1910 sein im neobarockem Stil gehaltenes Vereinshaus in Betrieb. Heute ist die Wiener Urania eine Einrichtung der „Wiener Volkshochschulen GmbH“. Das zwischen 2000 und 2003 erneuerte Urania-Gebäude enthält heute die Volkshochschule, eine Sternwarte, ein Kino, das Urania-Puppentheater und ein Café-Bar-Restaurant. 

Im Haus befinden sich zahlreiche Vortrags- und Präsentationsräume für unterschiedlichste Verwendungszwecke, wie sie für das breite Kursangebot der Volkshochschule benötigt werden. Jedes Semester stehen ca. 450 Volkshochschulkurse, etwa 100 Vorträge, sowie Kulturfestivals, Symposien, Diskussionsveranstaltungen, Filmvorführungen, etc. zu den unterschiedlichsten Themen auf dem Programm.



Die Sternwarte am Dach der Wiener Urania ist Österreichs älteste und zugleich modernste Volkssternwarte. Die Urania Sternwarte – ausgestattet mit einem leistungsfähigen automatischen Doppelteleskop – eröffnet trotz der Helligkeit der umgebenden Stadt astronomische Beobachtungsmöglichkeiten am Stand der Technik. Unter der Beobachtungskuppel befindet sich ein 12-eckiger Raum – genannt „Laterne“, der für Vorträge genutzt wird.




Nächstes Foto: die „österreichische Postsparkasse„. Das achtstöckige Gebäude ist die aktuelle Zentrale der BAWAG P.S.K. und ist eines der berühmtesten Jugendstilgebäude Wiens.

Schließlich bin ich am Stephansplatz angelangt…


Ich befinde mich jetzt beim „Stock im Eisen„. Der Stock-im-Eisen ist der mittlere Teil einer zweiwipfeligen Zwieselfichte aus dem Mittelalter, die über und über mit Nägeln beschlagen wurde. Man nennt solche Stämme auch Nagelbäume. Der Wiener Stock-im-Eisen ist der älteste noch erhaltene Nagelbaum, die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1533. Das Original steht heute noch in Wien hier am Stock-im-Eisen-Platz 3, am Eck zwischen Graben und Kärntner Straße, dem sogenannten Palais Equitable.

Schräg gegenüber befindet sich seit einer gefühlten Ewigkeit eine in Wien ungemein beliebte Konditoreikette, deren Name an eine Oper von Verdi erinnert. Ich passiere diese Richtung Osten in die Singerstraße

Am Haus der Aida mit seiner schönen Fassade steht über einem Balkon direkt über einer Nische „Zum goldenen Becher“. 

Die blutige Geschichte dazu hat aber nichts mit einem Becher zu tun: ein junger Protestant entriß 1549 bei einer Fronleichnamsprozession dem Bischof die Monstranz und schleuderte diese fluchend weg. Dafür gäbe es heute nicht einmal einen Verweis, aber zu dieser Zeit wurden ihm für die Gotteslästerung Zunge und Hand unsanft entfernt und er selbst lebendig verbrannt. Ein Gedenkstein erinnerte an dieser Stelle als Warnung an alle anderen.


Der Singerstraße folgend blicke ich an der nächsten Ecke nach links – es gibt dort eine prächtige Sicht auf das Dach des Stephansdoms und das alte Wappen mit dem Doppeladler. 

Nach einigen Schritten weiter in der Singerstraße ehe ich plötzlich ein geöffnetes Tor: das Haus des Deutschen Ordens. Ich gehe in das Haus hinein und finde unter anderem diese Tafel…

Der Deusche Ritterorden war der erste Orden, der von den Nazis verboten wurde. Er wurde zur Zeit der Kreuzzüge im Heiligen Land gegründet und kam 1210 nach Wien. In der Deutschordenskirche finden auch Gottesdienste in ungarischer Sprache statt. Dieses Haus ist eines der vielen Wiener Durchhäuser: man geht hinein und kommt anderswo wiederheraus. Das darf nicht mit den unzähligen Hinterhöfen in Deutschland verwechselt werden, diese sind nämlich verkehrstechnisch gesehen Sackgassen.

Ich durchquere den Hof diagonal und bleib im Torbogen stehen. Dort findet man eine Tafel der „Träger der Mozart-Medaille der Mozartgemeinde Wien“. Auch die Wiener Philharmoniker sind dort verzeichnet. Durch den Torbogen weiter komme ich in den nächsten Hof. Links käme ich wieder zum Stephansplatz, daher halte ich mich rechts und kommen so wieder auf die Singerstaße zurück.

Weiter Richtung Osten erreiche ich die Blutgasse, in die ich links einbiege. Nach einigen Metern erreiche ich den Eingang „Blutgasse 9“ und gehen durch die enge Holztür hinein. Ich gehe weiter, bis ich in einem Innenhof lande. Mitten im Hof befindet sich ein unter Naturschutz stehender riesiger Baum, eine über 250 Jahre alte morgenländische Platane.

 

… ein Teil der Blutgasse ist die wahrscheinlich schmalste Gasse von Wien…

 

Ich gehe nicht zurück, sondern suche einen anderen Ausgang. Dort warten auf mich einige Stufen hinauf und mehrere hinunter. Ein Eisentor stellt mich vor eine Entscheidung – ich entschließe mich für „links hinauf“.


Ich komme in einen Pawlatschenhof (das stammt aus dem Tschechischen und bedeutet ungefähr soviel wie „Laubengänge“) – man glaubt hier irgendwie, schon weit weg von der Großstadt zu sein. Zu den Bewohnern dieses komplizierten Baukomplexes gehörte früher auch der Komponist Wenzel Müller. Seine bekannteste Melodie war „Brüderlein fein“.


       


Ich verlasse den Pawlatschenhof geradeaus weitergehend und erreiche wieder die Blutgasse. Beim Durchgehen komme ich beim „Peace Museum Vienna“ vorbei…


Die Blutgasse…Die Gegend, genannt Blutgassenviertel, zählt zu den ältesten und malerischsten der Stadt. Die Häuser der Blutgasse gehen in ihren Fundamenten bis ins Mittelalter zurück.


1368 wird sie als Kotgässel bei den Deutschen Herren erstmals genannt, 1392 nur als Kotgässel bezeichnet. Weitere Nennungen der Gasse sprechen von der Gasse hinter den Deutschen Herren (1394), vom Kergässel (1406 und 1411), von der Blutgasse (seit 1547) und der Milchgasse (1600); seit 1862 gilt die amtliche Bezeichnung Blutgasse. Die Deutung dieser Namen gilt als unklar, obwohl der Namen Kotgässel mit dem Zustand der Straße in Zusammenhang zu stehen scheint.

Um den Namen Blutgasse zu erklären gibt es eine Überlieferung, die von Schlachthäusern in der Gegend spricht, wobei das dabei vergossene Blut durch die Gasse gelaufen sein soll; eine andere Überlieferung bringt den Namen mit den Tempelrittern in Zusammenhang, die 1312 im Fähnrichhof niedergemetzelt worden sein sollen, worauf die Gasse voll mit ihrem vergossenen Blute gewesen sei. Beide Geschichten werden von Historikern nicht als stichhaltig erachtet.



Ich folge der Blutgasse nach Nordosten und erreiche die Domgasse. Im Haus Domgasse 8 wohnte und starb Franz Kolschitzky. Dieser bekam 1683 zur Zeit der Türkenbelagerung den Auftrag, sich durch die feindlichen Linien zu schmuggeln und mit dem Befreiungsheer Kontakt aufzunehmen. Das gelang und als Belohnung für seine Verdienste erhielt er auf eigenen Wunsch einige Säcke mit grünen Bohnen, welche die Osmanen bei ihrer Flucht zurückgelassen hatten. Mit diesem türkischen Kaffeebestand gründete er das erste Wiener Kaffeehaus und versüßte das Getränk mit Milch und Zucker – erfand also den kleinen Braunen. Eine wirklich schöne Geschichte mit nur einem Fehler: sie stimmt nicht. Schon einige Jahre vorher gründete nämlich ein Armenier das erste Kaffeehaus Wiens an der Adresse Rotenturmstraße 14.



Ich gehe nach links und dann gleich wieder rechts zur Schulerstraße und überquere diese Richtung Norden. Die Strobelgasse führt mich zur Wollzeile.



In dieser ältesten bekannten Straßenbezeichnung Wiens gehe ich nach Westen, bis wir nach 50 Metern zu einem Hauseingang mit der Nummer „Wollzeile 5“ komme. Gleich beim Eingang befinden sich auch links und rechts vertikale längliche Hinweise auf ein bekanntes Gasthaus im Durchgang. Das Gasthaus Figlmüller ist eine der traditionellsten Institutionen der Wiener Kulinarik: das Wiener Schnitzel ist dort stets größer als der Teller.


Auf der anderen Seite des Durchgangs erwartet mich ein Platz namens Lugeck, den ich hinter dem Rücken von Johannes Gensfleisch (besser bekannt als Gutenberg) überquere. Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg gilt als Erfinder des modernen Buchdrucks mit beweglichen Metalllettern (Mobilletterndruck) und der Druckerpresse.


Ich gehe in die Köllnerhofgasse nach Norden geradeaus weiter. Jedoch nicht bis zum Ende, sondern ich biege kurz vorher rechts in die kurze Grashofgasse ein. An der Hausfront vor dem Eingang der Grashofgasse ist eine Darstellung mit einer Vielzahl kleinerer Inschriften des Stiftes Heiligenkreuz zu sehen, welche aus der Zeit um 1953 stammen muss, als der Hof nach dem Weltkrieg großflächig renoviert worden war.



Beim Tor mit der Adresse Grashofgasse 3 bleibe ich stehen. Hier steht groß „Achtung Privatgrundstück“ geschrieben. Man darf aber durchgehen nur Fahrradfahren ist nicht erlaubt.




Ich gehe hindurch und befinde mich im Heiligenkreuzer Hof. Die Anlage gehört noch heute dem Zisterzienserstift Heiligenkreuz im Wienerwald und diente früher als Markt, wo das Stift seine eigenen Produkte (Wein, Schuhe,…) verkaufen konnte. Heute ist es praktisch ein großer Privatparkplatz. Besonders am Wochenende ist das hier trotzdem (ohne die vielen parkenden Autos) eine Oase der Ruhe.

… ein paar Schnappschüsse…

 

Auch ein „Fundstück“ im Hof:

Ich durchquere den Hof und erreiche die Schönlaterngasse.


Die Fassade des Hauses Nr. 7 zeigt einen skurrilen Text samt Bild – es ist das Basiliskenhaus: ein Spitzenprodukt der mittelalterlichen Gentechnik als Mischung aus Kröte, Hahn und Schlange mit tödlich giftspeiendem Atem. Die damals massenweise Sterbenden waren eher auf dort austretende giftige Erdgase zurückzuführen, aber der Wiener hat ja Fantasie und mag solche Legenden. Gegenüber bei Haus Nr. 6 hängt übrigens die Laterne, welcher die Gasse ihren Namen verdankt.


Bei der Gastwirtschaft „zum Basilisken“ befindet sich auch eine Statue…

Blick auf einen Teil der Fassade des Heiligenkreuzerhofes… 

Ich gehe nach Südwesten bis zur nächsten Quergasse, der Sonnenfelsgasse und biege links in diese ein. Nach wenigen Metern erreiche ich den uralten Dr.-Ignaz-Seipel-Platz. Hier befand sich fast 500 Jahre lang die Alte Universität und noch heute die Akademie der Wissenschaften – beherrscht wird der Platz aber von der Jesuitenkirche.



Die Jesuiten hatten im 17.Jahrhundert großen Einfluß und durften sogar die Professoren der Universitäts ernennen. Wahrscheinlich hatten sie damals auch ein großes soziales Netzwerk – ob das „Faithbook“ hieß ? Wenn das Tor der Kirche offen ist, dann geh‘ ein paar Schritte hinein und inspiziere die Kuppel – sie ist nur eine Täuschung und eine Spitzenleistung der Scheinarchitektur.

Ich überquere den Platz diagonal und gehen die Bäckerstraße in Richtung Südosten weiter und überquere die Postgasse, bis ich den Dr.-Karl-Lueger-Platz erreiche.

Hier befindet sich auch ein Modell des Stephansdomes…

Nach dieser interessanten Runde durch die Altstadt von Wien fahre ich mit dem Rad wieder zurück zum Donaukanal. Hier noch ein paar schöne Schnappschüsse…


Und wieder bin ich bei der „Urania“ angekommen. Dort, wo meine Radrunde vor ein paar Stunden begonnen hat…


Alle Bilder (c) NaturReisen 2015

#288: Am Kitzberg

Am 26. August war ich mit dem Mountainbike in Waidmannsfeld…

Hier ein paar Eindrücke vom strahlendstem Sommerwetter im Piestingtal


Waidmannsfeld…

Die Gemeinde Waidmannsfeld erstreckt sich vom Tal des Waidmannsbachs (eines rechten Nebenflusses der Piesting) bis über den Kitzberg und den Neukogel bis in den Ortsteil Neusiedl und die Rotte Ortmann. Hier auf dem obigen Foto die Pfarrkirche auf dem Pfarrhügel.


Nächstes Foto: Blick von der Ochsenhaide zwischen Waidmannsfeld und Neusiedl Richtung Westen zum Schneeberggebiet…


Blick zur schönen Kapelle auf der Ochsenheide..





Hier bei dieser Kapelle auf der Ochsenheide hat meine Radrunde begonnen.

Ziel war Gipfel vom Kitzberg…

Wohin des Weges?

Von der Ochsenheide ging es zuerst Richtung Osten immer am Forstweg entlang und leicht bergauf…. 

hier ein Viehzaun am Weg.

Es ging durch Weideland – hier Blick Richtung Süden zum 895m hohen Größenberg…



Später vor uns Richtung Nordosten der markante und von allen Himmelsrichtungen weit sichtbare Hohe Mandling, 967m hoch.



Auf der Weide – Blick Richtung Südosten…

Reger Luftverkehr…


.. ein kleines Stück geht es noch bergauf…


So, fast am Gipfel des Kitzberges angelagt, bietet sich folgender Blick von der Elisabethaussicht (Seehöhe 734 m) in das Piestingtal (Seehöhe 420 m) – also ein Unterschied von 314 m innerhalb weniger hundert Meter Entfernung. Dahinter liegt direkt der Hohe Mandling (Seehöhe 967 m). Es lohnt sich, hierher zu kommen und den Blick zu genießen. Die Koordinaten dieses Punktes: N 47° 53.026 E 015° 58.882

Hier der kleine Gipfel der Elisabethaussicht:

.. wenig später bin ich dann beim Kitzberg angelangt und habe dann unmittelbar neben dem Gipfel des Kitzberges einen schönen Aussichtspunkt mit Blick auf Pernitz gefunden…

Hier zum Abschluss noch ein paar Fotos von Pernitz…


Hier gibt es eine hochauflösendere Version dieses Fotos:
http://www.gigapan.com/gigapans/178047



Danach ging es vom Hügel nur mehr runter ins Tal…

Hier meine gefahrene Runde:

Schön war’s!

#288: Am Kitzberg

Am 26. August war ich mit dem Mountainbike in Waidmannsfeld…

Hier ein paar Eindrücke vom strahlendstem Sommerwetter im Piestingtal


Waidmannsfeld…

Die Gemeinde Waidmannsfeld erstreckt sich vom Tal des Waidmannsbachs (eines rechten Nebenflusses der Piesting) bis über den Kitzberg und den Neukogel bis in den Ortsteil Neusiedl und die Rotte Ortmann. Hier auf dem obigen Foto die Pfarrkirche auf dem Pfarrhügel.


Nächstes Foto: Blick von der Ochsenhaide zwischen Waidmannsfeld und Neusiedl Richtung Westen zum Schneeberggebiet…


Blick zur schönen Kapelle auf der Ochsenheide..





Hier bei dieser Kapelle auf der Ochsenheide hat meine Radrunde begonnen.

Ziel war Gipfel vom Kitzberg…

Wohin des Weges?

Von der Ochsenheide ging es zuerst Richtung Osten immer am Forstweg entlang und leicht bergauf…. 

hier ein Viehzaun am Weg.

Es ging durch Weideland – hier Blick Richtung Süden zum 895m hohen Größenberg…



Später vor uns Richtung Nordosten der markante und von allen Himmelsrichtungen weit sichtbare Hohe Mandling, 967m hoch.



Auf der Weide – Blick Richtung Südosten…

Reger Luftverkehr…


.. ein kleines Stück geht es noch bergauf…


So, fast am Gipfel des Kitzberges angelagt, bietet sich folgender Blick von der Elisabethaussicht (Seehöhe 734 m) in das Piestingtal (Seehöhe 420 m) – also ein Unterschied von 314 m innerhalb weniger hundert Meter Entfernung. Dahinter liegt direkt der Hohe Mandling (Seehöhe 967 m). Es lohnt sich, hierher zu kommen und den Blick zu genießen. Die Koordinaten dieses Punktes: N 47° 53.026 E 015° 58.882

Hier der kleine Gipfel der Elisabethaussicht:

.. wenig später bin ich dann beim Kitzberg angelangt und habe dann unmittelbar neben dem Gipfel des Kitzberges einen schönen Aussichtspunkt mit Blick auf Pernitz gefunden…

Hier zum Abschluss noch ein paar Fotos von Pernitz…


Hier gibt es eine hochauflösendere Version dieses Fotos:
http://www.gigapan.com/gigapans/178047



Danach ging es vom Hügel nur mehr runter ins Tal…

Hier meine gefahrene Runde:

Schön war’s!

#287: Schanzkapelle

Am 23.8. bin ich zu von Maria Schutz zur Schanzkapelle und retour gewandert..

Blick vom ersten Hügel auf den Sonnwendstein. Links am Bild der große Otter.


Zwischen Otter und Sonnwendstein befindet sich derzeit eine Baustelle – hier wird auch für den neuen Semmeringtunnel gebaut…

Weiter oben… ein schöner Ausblick auf die Wallfahrtskirche Maria Schutz und den Pinkenkogel mit dem bekannten Hotel Panhans

Dann nach ca 50 Minuten bin ich bei der Schanzkapelle angekommen.

Hier kreuzen sich drei Wege – ein Weg führt nach Schottwien, einer nach Schlagl und der dritte Weg (derzeit nur sehr schwer begehbar!) führt zum Kummerbauer Stadl.. und hier auf der „Schanz“ befindet sich die Schanzkapelle...

Leider lässt sich die Kapelle auch mit Fotomontage nicht mehr wirklich idyllisch darstellen, sie ist fast dem Verfall preisgegeben…

Einer dieser malerischen Wege führt weiter Richtung Schlagl und Raach…

Blick von Schlagl auf Raach…

#287: Schanzkapelle

Am 23.8. bin ich zu von Maria Schutz zur Schanzkapelle und retour gewandert..

Blick vom ersten Hügel auf den Sonnwendstein. Links am Bild der große Otter.


Zwischen Otter und Sonnwendstein befindet sich derzeit eine Baustelle – hier wird auch für den neuen Semmeringtunnel gebaut…

Weiter oben… ein schöner Ausblick auf die Wallfahrtskirche Maria Schutz und den Pinkenkogel mit dem bekannten Hotel Panhans

Dann nach ca 50 Minuten bin ich bei der Schanzkapelle angekommen.

Hier kreuzen sich drei Wege – ein Weg führt nach Schottwien, einer nach Schlagl und der dritte Weg (derzeit nur sehr schwer begehbar!) führt zum Kummerbauer Stadl.. und hier auf der „Schanz“ befindet sich die Schanzkapelle...

Leider lässt sich die Kapelle auch mit Fotomontage nicht mehr wirklich idyllisch darstellen, sie ist fast dem Verfall preisgegeben…

Einer dieser malerischen Wege führt weiter Richtung Schlagl und Raach…

Blick von Schlagl auf Raach…

#286: Ausflüge rund um den Keutschachersee

Heute zeige ich Euch einige Fotos, die ich während unseres Aufenthaltes in Kärnten gemacht habe…


Blick auf die „Reifnitzer Bucht“ bei einem Morgenspaziergang….

Schwedische Landschaft bei den „Spintikteichen“ zwischen Wörthersee und Keutschachersee…

„Moorlehrpfad“ in der Nähe von Schiefling….

Ein paar Schnappschüsse von Klagenfurt…



Velden….


Am Pyramidenkogel…

.. beim „Zauberwald“ am Rauschelesee…

Am 15. Juli waren wir mit dem Schiff am Wörthersee unterwegs…

…Reifnitz…


… Maria Wörth …


… Pörtschach …

Blick zum Parkhotel in Pörtschach…

Hier das Schau-Kraftwerk Forstsee der Kelag…


Das Kraftwerk Forstsee ist ein Wasserkraftwerk in Techelsberg am Wörthersee, das im Jahr 1925 als erstes Speicherkraftwerk Kärntens in Betrieb gegangen ist. Das von Franz Baumgartner geplante Krafthaus liegt am Ufer des Wörthersees in Saag, einem Ort der Gemeinde Techelsberg am Wörther See. Das Krafthaus beherbergt ein Schau-Kraftwerk, in dem den Besuchern die Stromerzeugung erklärt wird. Am Forstsee selbst macht nur eine kleine Staumauer die Nutzung seines Wassers zur Stromerzeugung erkennbar. Die Fallhöhe zum Kraftwerk beträgt etwa 160 m, der nutzbare Speicherinhalt des Forstsees ca. 4,7 Mio. m³, das entspricht einer Erzeugung von etwa 1,6 Mio. kWh. 


Von Velden bis Pörtschach ist Petra Frey mit uns an Board gewesen und es wurde für die Starnacht am Wörthersee gedreht…


Beim „letzten Abendmahl“ in unserem Urlaub waren wir beim Strandgasthaus „Weisses Rössl am Wörthersee“ in Auen…

#286: Ausflüge rund um den Keutschachersee

Heute zeige ich Euch einige Fotos, die ich während unseres Aufenthaltes in Kärnten gemacht habe…


Blick auf die „Reifnitzer Bucht“ bei einem Morgenspaziergang….

Schwedische Landschaft bei den „Spintikteichen“ zwischen Wörthersee und Keutschachersee…

„Moorlehrpfad“ in der Nähe von Schiefling….

Ein paar Schnappschüsse von Klagenfurt…



Velden….


Am Pyramidenkogel…

.. beim „Zauberwald“ am Rauschelesee…

Am 15. Juli waren wir mit dem Schiff am Wörthersee unterwegs…

…Reifnitz…


… Maria Wörth …


… Pörtschach …

Blick zum Parkhotel in Pörtschach…

Hier das Schau-Kraftwerk Forstsee der Kelag…


Das Kraftwerk Forstsee ist ein Wasserkraftwerk in Techelsberg am Wörthersee, das im Jahr 1925 als erstes Speicherkraftwerk Kärntens in Betrieb gegangen ist. Das von Franz Baumgartner geplante Krafthaus liegt am Ufer des Wörthersees in Saag, einem Ort der Gemeinde Techelsberg am Wörther See. Das Krafthaus beherbergt ein Schau-Kraftwerk, in dem den Besuchern die Stromerzeugung erklärt wird. Am Forstsee selbst macht nur eine kleine Staumauer die Nutzung seines Wassers zur Stromerzeugung erkennbar. Die Fallhöhe zum Kraftwerk beträgt etwa 160 m, der nutzbare Speicherinhalt des Forstsees ca. 4,7 Mio. m³, das entspricht einer Erzeugung von etwa 1,6 Mio. kWh. 


Von Velden bis Pörtschach ist Petra Frey mit uns an Board gewesen und es wurde für die Starnacht am Wörthersee gedreht…


Beim „letzten Abendmahl“ in unserem Urlaub waren wir beim Strandgasthaus „Weisses Rössl am Wörthersee“ in Auen…

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