Bäume

Fotos und Gedanken über Bäume

 

Heute widme ich mich einzig und allein unseren Bäumen.

Das heisst aber nicht, dass ich mich „nur“ mit den Bäumen beschäftige.
Bäume sind nicht einfach nur Bäume.

Stellt euch eine Welt ohne Bäume vor – unvorstellbar!

 

Naturerbe
Der Wald ist ein Naturerbe des gesamten Tierreiches einschließlich des Menschen. Bäume sind die wichtigsten Sauerstofflieferanten, schaffen für viele Tierarten wie auch für Menschen wichtige Lebensgrundlage und bieten uns Platz zur Erholung und Entspannung. Bäume sorgen für ein stabiles Klima – sie neutralisieren die Gegensätze zwischen kalt und warm, bieten Windschutz und spenden Schatten -, absorbieren Kohlenstoffdioxid, schützen den Boden gegen Erosion, regulieren den Wasserkreislauf und bilden grüne Oasen in Herzen zubetonierter, in Lärm und Abgasen untergehenden Städten. Die Blätter der Bäume filtern Schadstoffe, Abgase und Staubteilchen aus der Luft heraus. So filtert ein hundertjähriger Baum jedes Jahr etwa 1 Tonne Staub und Abgase. Außerdem produziert solch ein Baum mit seinen ca. 1 Million Blättern pro Jahr etwa 4.500 kg (3,2 Millionen Liter) Sauerstoff. Dabei absorbiert er etwa 75.000 Tonnen Kohlendioxid.

„Kein anderes Geschöpf
ist mit dem Geschick der Menschheit so vielfältig,

so eng verknüpft wie der Baum.“

Die Seele der Bäume
Der Baum ist und bleibt ein Sinnbild für das Leben und den Menschen. Er macht deutlich, dass das Leben mit seinem Wechselspiel aus Harmonie und beständigem Wandel der Natur unterworfen ist. Die menschliche Seele verbindet eine Jahrtausende alte tiefe Beziehung mit den Bäumen und dem Wald. Bis heute hat sich der Glaube erhalten, dass Götter und Geister ihren Sitz in Bäumen, Wäldern und Hainen haben. Beim Streifzug durch die Natur ergreift uns immer wieder eine überwältigende Besinnlichkeit beim Anblick dieser beindruckenden Zeitzeugen.

Die Mächtigkeit eines Baumes gleicht der Schönheit der Natur.

Alter der Bäume

Bäume und Pflanzen zählen zu den ältesten Lebewesen der Erdgeschichte, nachzuweisen sind sie seit dem Devon, dem Erdaltertum. Die ersten Landpflanzen – hauptsächlich Lebermoose -, schafften zwischen Ordovizium und Silur vor rund 450 Millionen Jahren den Sprung vom Wasser auf das Land und eroberten in einem Zug den festen Boden. Knapp 100 Millionen Jahre später, im Oberdevon vor ca. 355 Millionen Jahren existierten bereits die ersten Wälder, rund 150 Millionen Jahre, bevor es die ersten Dinosaurier gab. Lediglich Insekten und Amphibien bildeten die damalige Landfauna.



Bäume als Sauerstofferzeuger

Der gegenwärtige Sauerstoffgehalt der Atmosphäre ist einer gemeinschaftlichen, mehr als zwei Milliarden Jahre währenden Produktion des Sauerstoffs von Algen, Bakterien und den Pflanzen zu verdanken, die mit Hilfe der Photosynthese so viel von diesem lebenswichtigen Gas erzeugt haben, um Tieren erst ein Leben auf dem Land ermöglichten, ohne gleich von UV-Strahlen getötet zu werden. Spätestens seit dem Chemieunterricht in der Schule wissen wir, dass Sauerstoff sehr reaktionsfreudig ist und schnell Verbindungen mit anderen Stoffen eingeht. Sauerstoff ist zwar einer der häufigsten Elemente auf der Erde, gehört aber gleichzeitig zu den meist verbrauchenden und muss deshalb immer nachgebildet werden. So erzeugt beispielsweise ein Baum mit ca. 5 m Kronendurchmesser soviel Sauerstoff, wie ihn ein Mensch zum Leben braucht.

Der Baum im Wechsel der Jahreszeiten
FRÜHLING
 
SOMMER
HERBST
WINTER 

Bäume

Fotos und Gedanken über Bäume

 

Heute widme ich mich einzig und allein unseren Bäumen.

Das heisst aber nicht, dass ich mich „nur“ mit den Bäumen beschäftige.
Bäume sind nicht einfach nur Bäume.

Stellt euch eine Welt ohne Bäume vor – unvorstellbar!

 

Naturerbe
Der Wald ist ein Naturerbe des gesamten Tierreiches einschließlich des Menschen. Bäume sind die wichtigsten Sauerstofflieferanten, schaffen für viele Tierarten wie auch für Menschen wichtige Lebensgrundlage und bieten uns Platz zur Erholung und Entspannung. Bäume sorgen für ein stabiles Klima – sie neutralisieren die Gegensätze zwischen kalt und warm, bieten Windschutz und spenden Schatten -, absorbieren Kohlenstoffdioxid, schützen den Boden gegen Erosion, regulieren den Wasserkreislauf und bilden grüne Oasen in Herzen zubetonierter, in Lärm und Abgasen untergehenden Städten. Die Blätter der Bäume filtern Schadstoffe, Abgase und Staubteilchen aus der Luft heraus. So filtert ein hundertjähriger Baum jedes Jahr etwa 1 Tonne Staub und Abgase. Außerdem produziert solch ein Baum mit seinen ca. 1 Million Blättern pro Jahr etwa 4.500 kg (3,2 Millionen Liter) Sauerstoff. Dabei absorbiert er etwa 75.000 Tonnen Kohlendioxid.

„Kein anderes Geschöpf
ist mit dem Geschick der Menschheit so vielfältig,

so eng verknüpft wie der Baum.“

Die Seele der Bäume
Der Baum ist und bleibt ein Sinnbild für das Leben und den Menschen. Er macht deutlich, dass das Leben mit seinem Wechselspiel aus Harmonie und beständigem Wandel der Natur unterworfen ist. Die menschliche Seele verbindet eine Jahrtausende alte tiefe Beziehung mit den Bäumen und dem Wald. Bis heute hat sich der Glaube erhalten, dass Götter und Geister ihren Sitz in Bäumen, Wäldern und Hainen haben. Beim Streifzug durch die Natur ergreift uns immer wieder eine überwältigende Besinnlichkeit beim Anblick dieser beindruckenden Zeitzeugen.

Die Mächtigkeit eines Baumes gleicht der Schönheit der Natur.

Alter der Bäume

Bäume und Pflanzen zählen zu den ältesten Lebewesen der Erdgeschichte, nachzuweisen sind sie seit dem Devon, dem Erdaltertum. Die ersten Landpflanzen – hauptsächlich Lebermoose -, schafften zwischen Ordovizium und Silur vor rund 450 Millionen Jahren den Sprung vom Wasser auf das Land und eroberten in einem Zug den festen Boden. Knapp 100 Millionen Jahre später, im Oberdevon vor ca. 355 Millionen Jahren existierten bereits die ersten Wälder, rund 150 Millionen Jahre, bevor es die ersten Dinosaurier gab. Lediglich Insekten und Amphibien bildeten die damalige Landfauna.



Bäume als Sauerstofferzeuger

Der gegenwärtige Sauerstoffgehalt der Atmosphäre ist einer gemeinschaftlichen, mehr als zwei Milliarden Jahre währenden Produktion des Sauerstoffs von Algen, Bakterien und den Pflanzen zu verdanken, die mit Hilfe der Photosynthese so viel von diesem lebenswichtigen Gas erzeugt haben, um Tieren erst ein Leben auf dem Land ermöglichten, ohne gleich von UV-Strahlen getötet zu werden. Spätestens seit dem Chemieunterricht in der Schule wissen wir, dass Sauerstoff sehr reaktionsfreudig ist und schnell Verbindungen mit anderen Stoffen eingeht. Sauerstoff ist zwar einer der häufigsten Elemente auf der Erde, gehört aber gleichzeitig zu den meist verbrauchenden und muss deshalb immer nachgebildet werden. So erzeugt beispielsweise ein Baum mit ca. 5 m Kronendurchmesser soviel Sauerstoff, wie ihn ein Mensch zum Leben braucht.

Der Baum im Wechsel der Jahreszeiten
FRÜHLING
 
SOMMER
HERBST
WINTER 

Die Steinfiguren in Pöttsching

Kleine Wanderung zu den „Skulpturen in der Landschaft“ in Pöttsching
am 27.5.2012

Pöttsching  

Pöttsching liegt im burgenländischen Bezirk Mattersburg und hat mit Stand vom 1.1.2011 2904 Einwohner. Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn und wurde in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Seit 1921 gehört Pöttsching zum neu gegründeten Bundesland Burgenland und ist seit 1986 Marktgemeinde.


Skulpturen 
Seit dem Jahr 2009 säumen Skulpturen bestimmte Wege im Ort und führen den Betrachter mittels Blickkontakt von Stein zu Stein. Sie sind eingebettet in eine Landschaft, die seit Jahrhunderten von den Bauern kultiviert wird. Kultivieren und Kultur haben hier nicht nur im wörtlichen Sinne miteinander zu tun. Bauer und Künstler verleihen durch ihre Arbeit der Naturlandschaft neue Aspekte. Der Zustand der bearbeiteten Flächen, der sich je nach Jahreszeit ändert, sorgt dafür, dass die statischen Skulpturen ständig in neuen Aspekten, Zusammenhängen gesehen werden können. 

Der Verein“ Symposion Europäischer Bildhauer“ unter dem Vorsitz von Katharina Prantl hat die Skulpturen vom Symposiumsgelände St. Margarethen nach Pöttsching transferiert. Im Juni 2008 entstanden LandArt-Objekte in zwei Bunkern bei Pöttsching. Kunststudenten der Alanus Hochschule

Bonn haben sich mit den Steinen in St. Margarethen und Pöttsching unter der Leitung von Univ.Doz. Breme und Katharina Prantl auseinander gesetzt. Sämtliche Skulpturen sind eine Leihgabe des Vereins „Symposion europäischer Bildhauer“.

Die Kosten für den Transport von St. Margarethen hat die Gemeinde Pöttsching übernommen und sie hat auch die Fläche für die Aufstellung zur Verfügung gestellt.

Baumgruppe mit dem „Grenzstein“

Karl Prantl,Grenzstein 1956-1958 (Sandstein)

Weitere Infos:

Die Steinfiguren in Pöttsching

Kleine Wanderung zu den „Skulpturen in der Landschaft“ in Pöttsching
am 27.5.2012

Pöttsching  

Pöttsching liegt im burgenländischen Bezirk Mattersburg und hat mit Stand vom 1.1.2011 2904 Einwohner. Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn und wurde in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Seit 1921 gehört Pöttsching zum neu gegründeten Bundesland Burgenland und ist seit 1986 Marktgemeinde.


Skulpturen 
Seit dem Jahr 2009 säumen Skulpturen bestimmte Wege im Ort und führen den Betrachter mittels Blickkontakt von Stein zu Stein. Sie sind eingebettet in eine Landschaft, die seit Jahrhunderten von den Bauern kultiviert wird. Kultivieren und Kultur haben hier nicht nur im wörtlichen Sinne miteinander zu tun. Bauer und Künstler verleihen durch ihre Arbeit der Naturlandschaft neue Aspekte. Der Zustand der bearbeiteten Flächen, der sich je nach Jahreszeit ändert, sorgt dafür, dass die statischen Skulpturen ständig in neuen Aspekten, Zusammenhängen gesehen werden können. 

Der Verein“ Symposion Europäischer Bildhauer“ unter dem Vorsitz von Katharina Prantl hat die Skulpturen vom Symposiumsgelände St. Margarethen nach Pöttsching transferiert. Im Juni 2008 entstanden LandArt-Objekte in zwei Bunkern bei Pöttsching. Kunststudenten der Alanus Hochschule

Bonn haben sich mit den Steinen in St. Margarethen und Pöttsching unter der Leitung von Univ.Doz. Breme und Katharina Prantl auseinander gesetzt. Sämtliche Skulpturen sind eine Leihgabe des Vereins „Symposion europäischer Bildhauer“.

Die Kosten für den Transport von St. Margarethen hat die Gemeinde Pöttsching übernommen und sie hat auch die Fläche für die Aufstellung zur Verfügung gestellt.

Baumgruppe mit dem „Grenzstein“

Karl Prantl,Grenzstein 1956-1958 (Sandstein)

Weitere Infos:

Wanderung im NATURDorf

Spaziergang am 26.5.2012 in Prigglitz

Hoch über dem Schwarzatal, in 680 m Seehöhe, auf einer sonnigen Terrasse über den Nebelfeldern liegt Prigglitz.

Die Geborgenheit und ruhige Welt des Dorfes laden zum Bleiben ein. Weit weg von Hektik und Massentourismus scheint die Zeit hier ein wenig länger zu verweilen als sonst. Wahrscheinlich scheint hier auch die Sonne ein bißchen mehr als anderswo. Auf diesem Flecken Landschaft ist die Natur noch intakt.

Stolz darf Prigglitz deshalb die Auszeichnung „Naturdorf“ führen.

Blick auf Otter, Grasberg und Sonnwendstein. Im Vordergrund Eichberg und Kreuzberg


Wanderung im NATURDorf

Spaziergang am 26.5.2012 in Prigglitz

Hoch über dem Schwarzatal, in 680 m Seehöhe, auf einer sonnigen Terrasse über den Nebelfeldern liegt Prigglitz.

Die Geborgenheit und ruhige Welt des Dorfes laden zum Bleiben ein. Weit weg von Hektik und Massentourismus scheint die Zeit hier ein wenig länger zu verweilen als sonst. Wahrscheinlich scheint hier auch die Sonne ein bißchen mehr als anderswo. Auf diesem Flecken Landschaft ist die Natur noch intakt.

Stolz darf Prigglitz deshalb die Auszeichnung „Naturdorf“ führen.

Blick auf Otter, Grasberg und Sonnwendstein. Im Vordergrund Eichberg und Kreuzberg


Unser Garten Ende Mai

Die Pfingstrose fängt an zu blühen…

Päonien oder Pfingstrosen sind Blütenschätze der Extraklasse: Die meisten von ihnen sind Stauden, doch es gibt auch Baum- oder Strauchpäonien. Sie blühen wie die Staudenpäonien im Mai und Juni, aber ihre Triebe verholzen. Baum- oder Strauchpäonien werden in China schon seit über 1.ooo Jahren in Gärten gepflanzt und durch Züchtung gibt es eine Vielzahl an Sorten, die in verschiedene Gruppen eingeteilt werden.



Kaum jemand kann sich dem Zauber der Pfingstrosen entziehen: Die beliebten Gartenpflanzen machen wenig Probleme und können sehr alt werden. Wie fluffige pastellfarbene Wattebäusche sehen sie aus, fühlen sich samtig weich an und duften süß wie Zuckerwatte.

Mehr Info auf: http://de.wikipedia.org/wiki/Pfingstrosen 

Ribiselstauden sind schon groß und tragen viele Früchte…


Die Tomatenpflanzen haben wir in große Töpfe gesetzt…



Die Weintrauben wachsen…


Unsere Maulbeere trägt Beeren
bin schon gespannt, wie die schmecken werden…


Maulbeeren sind Wildfrüchte

Die Maulbeere ist in deutschen Gefilden eine echte Exotin – und das wird sie wohl auch bleiben, denn das hiesige Klima ist zu rau, um die Beere gewinnbringend anzubauen.

Doch in vielen anderen Ländern wärmerer Regionen – vorneweg Asien und Nordamerika – gedeihen bis zu zwölf verschiedene Maulbeerarten. Es gibt weiße, rote und schwarze Früchte, und allen gemein ist eine charakteristische, starke Süße und ihre heilsame Wirkung. Maulbeeren sollen gegen Halsbeschwerden helfen und spielen in der traditionellen chinesischen Medizin eine wichtige Rolle. Außerdem eignen sie sich gut zum Einkochen und Süßen.
Unser Maulbeerbaum


Weitere Gartenimpressionen

Salbei

Baldrian



Unser Garten Ende Mai

Die Pfingstrose fängt an zu blühen…

Päonien oder Pfingstrosen sind Blütenschätze der Extraklasse: Die meisten von ihnen sind Stauden, doch es gibt auch Baum- oder Strauchpäonien. Sie blühen wie die Staudenpäonien im Mai und Juni, aber ihre Triebe verholzen. Baum- oder Strauchpäonien werden in China schon seit über 1.ooo Jahren in Gärten gepflanzt und durch Züchtung gibt es eine Vielzahl an Sorten, die in verschiedene Gruppen eingeteilt werden.



Kaum jemand kann sich dem Zauber der Pfingstrosen entziehen: Die beliebten Gartenpflanzen machen wenig Probleme und können sehr alt werden. Wie fluffige pastellfarbene Wattebäusche sehen sie aus, fühlen sich samtig weich an und duften süß wie Zuckerwatte.

Mehr Info auf: http://de.wikipedia.org/wiki/Pfingstrosen 

Ribiselstauden sind schon groß und tragen viele Früchte…


Die Tomatenpflanzen haben wir in große Töpfe gesetzt…



Die Weintrauben wachsen…


Unsere Maulbeere trägt Beeren
bin schon gespannt, wie die schmecken werden…


Maulbeeren sind Wildfrüchte

Die Maulbeere ist in deutschen Gefilden eine echte Exotin – und das wird sie wohl auch bleiben, denn das hiesige Klima ist zu rau, um die Beere gewinnbringend anzubauen.

Doch in vielen anderen Ländern wärmerer Regionen – vorneweg Asien und Nordamerika – gedeihen bis zu zwölf verschiedene Maulbeerarten. Es gibt weiße, rote und schwarze Früchte, und allen gemein ist eine charakteristische, starke Süße und ihre heilsame Wirkung. Maulbeeren sollen gegen Halsbeschwerden helfen und spielen in der traditionellen chinesischen Medizin eine wichtige Rolle. Außerdem eignen sie sich gut zum Einkochen und Süßen.
Unser Maulbeerbaum


Weitere Gartenimpressionen

Salbei

Baldrian



Ausflug an die Leitha
und zu einem der letzten Steppen-Reservate Ostösterreichs

am 19.5.2012

Den heutigen Tag nützen wir bei strahlendem Wetter für kleine Spaziergänge in der Umgebung von Wiener Neustadt. Mit dabei sind ausser mir noch Sophie und Tobias.














Als erstes fahren zu einem interessanten Platz am Rand der Steppe bei Wiener Neustadt. Am Rande des Unter-Eggendorfer Föhrenwaldes befindet sich die „Hubertuskapelle“.
(auf die Fotos klicken um sie zu vergrößern!)

Die Steppe bei Wiener Neustadt
Nördlich von Wiener Neustadt befindet sich eine einzigartige und geschützte Steppenlandschaft, die vor allem für bestimmte Pflanzen- und Tierarten (zB Ziesel) überlebenswichtig ist.


Das Ziesel
Das Ziesel war früher eine im östlichen Österreich weit verbreitete Tierart, heute gilt es als „stark gefährdet“ und steht in ganz Europa unter strengem Schutz. Die Wiener Neustadt umgebenden großen Flugfelder sowie die Civitas Nova beherbergen eines der 4 Schwerpunkt-vorkommen in Niederösterreichs. Sie sind zudem von zentraler Bedeutung, weil es sich um das einzige Steppen-Vorkommen des Ziesels in Österreich handelt.





Steppen und beweidete Trockenrasen stellen den ursprünglichen Lebensraum des Ziesels dar und sind in dieser Ausdehnung (Flugfelder, Civitas Nova und militärische Sperrgebiete) in ganz Mitteleuropa einzigartig.


Die Flächen in Wiener Neustadt sind für das Überleben des Ziesels im südlichen Wiener Becken unabdingbar. Sollte dieses Vorkommen geschädigt, reduziert, seine Kolonieteile voneinander getrennt oder auch nur seine Ausbreitungsmöglichkeiten in die Umgebung eingeschränkt werden, ist die weitere Entwicklung des Ziesels in dieser Region ungewiss.


Umfangreiche Infos zu Steppen mit zahlreichen Broschüren zum Gratis-Download: http://www.steppe.at/

Infos über Ziesel: http://de.wikipedia.org/wiki/Ziesel


Wanderung entlang der Leitha
Bei Ebenfurth wandern wir ein Stück der Leitha entlang. Ein romantischer Trampelpfad (rosa Linie auf der Karte) direkt neben dem südlichen Ufer der Leitha führt uns direkt in die wilde Naturlandschaft am Fluss.







Die Leitha

Der im niederösterreichischen Lanzenkirchen entspringende Fluss setzt sich aus Pitten und Schwarza zusammen und ist prägend für die Landschaft der Parndorfer Platte. Die Leitha (oder ungarisch „Lajta“) durchfließt das Nordburgenland auf einer Länge von etwa fünfzehn Kilometern mit leichtem Gefälle von 157 m Seehöhe bei Bruckneudorf auf 144 m Seehöhe bei Nickelsdorf und mündet auf 120 m Seehöhe im ungarischen Mosonmagyaróvár in die Kleine Donau (Mosoni-Duna), einem Seitenarm der Donau.

Der Fluss bildete von 1867 bis 1918 die Grenze zwischen dem österreichischen Zisleithanien („diesseits der Leitha“) und dem ungarischen Transleithanien („jenseits der Leitha“), den beiden Reichsteilen der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Heute bildet die Leitha an verschiedenen Streckenabschnitten die natürliche Grenze zwischen Niederösterreich und dem Burgenland.



Am Schluss sind wir noch kurz zum Neufeldersee gefahren, haben uns den See kurz angesehen und danach ging’s wieder Richtung nach Hause…

Hartberg und Fahrt durch die Obersteiermark

Ausflug am 18. Mai 2012

Hartberg

In Hartberg beginnt unsere heutige Tour durch die Steiermark. Wir sind mit dem Auto über die Autobahn bis hierhergefahren und wollen uns ein paar interessante Plätze und Orte in der Umgebung von Hartberg ansehen.. klickt auf die Bilder, um sie zu vergrößern!



Hartberg ist eine Stadt mit 6600 Einwohnern. Sie ist Verwaltungsmittelpunkt des Gerichtsbezirks bzw. Bezirks Hartberg. Hartberg liegt am Ostrand des steirischen Jogllandes.

Erholung am Teich
Fast im Zentrum von Hartberg befindet sich ein idyllisches Erholungsgebiet mit einem Teich und viel viel Natur…

Nach einigen Spaziergängen in und in der Nähe von Hartberg fuhren wir dann über andere interessante Plätze zurück nach Hause.


Jubiläumslinde
Ein Platz davon ist zum Beispiel die „Jubiläumslinde“. Diese Winterlinde befindet sich direkt an der Bezirksgrenze zu Hartberg, nördlich eines Wirtschaftsgebäudes des Gschaidwirtes. Sie hat ein Alter von über 500 Jahren und der Stammumfang beträgt ca. 9m. Sie ist in ihrem Erscheinungsbild wohl eine der markantesten Baumgestalten im Bezirk Weiz. Auch ihre Lage als Grenzbaum ist bemerkenswert.



Nach einem ausgiebigen Essen beim Birkfelderhof…

…zeigt uns Jonas einmal mehr seine Kletter- und Runterrutschkünste beim gasthauseigenen Abenteuerspielplatz.


Neben dem Birkfelderhof befindet sich eine restaurierte Dampflok mit einem geschnitzten Peter Rosegger samt Tisch darauf.



Birkfelder Galgenwald 
Wir fahren wieder weiter und zum Abschluss der kleinen Reise in den Birkfelder Galgenwald auf einen Hügel direkt neben Birkfeld, zu einer im 15. Jhdt. erbauten Richtstätte.


Kleiner geschichtlicher Auszug aus der Geschichte Birkfelds:

„………Dem Markt Birkfeld und seinen Bürgern wurde unter anderem die sogenannte Bannmeile für den Weinausschank zugestanden, dass also im Umkreis von einer halben Meile keine „Läuthäuser“ sein dürften; gegenüber der Schlossherrschaft (Wachsenegg) war das Eigenrecht des Marktes und Magistrates gewahrt; schließlich besaß das Birkfelder Landgericht von altersher die volle Blutgerichtsbarkeit, also das Recht, Todesurteile zu verhängen (Blutbann und Galgen). Der Galgen, drei annähernd quadratische, aus Bruchsteinen gemauerte, nach oben sich verjüngende Pfeiler, im gleichseitigen Dreieck angeordnet, steht heute noch im Galgenwald……“

Blick von den „drei Galgen“ auf Birkfeld





Fotos vom Galgenwald….

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